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Premium Griechenland und die EU Europäisches Hasenfußrennen

Griechenland und die EU spielen wie im Filmklassiker mit hohem Einsatz – und ungewissem Ausgang. Spieltheoretiker Benny Moldovanu sieht in dem Feiglingsspiel ein Risiko. Die Realität biete mehr Wege zur Konfliktlösung.
09.02.2015 - 12:56 Uhr
Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis (rechts), hier beim Besuch bei seinem deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble in Berlin. Quelle: dpa
Spieltheoretiker am Zug

Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis (rechts), hier beim Besuch bei seinem deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble in Berlin.

(Foto: dpa)

Bonn/Düsseldorf Der jugendliche James Dean, alias Jim, wird im Kinohit „... denn sie wissen nicht, was sie tun“, vom Cliquenchef Buzz zu einer Mutprobe herausgefordert, dem Hasenfußrennen („Chicken Run“). Sie fahren in gestohlenen Autos auf einen Abgrund zu. Wer zuerst aus dem Auto springt, ist der Hasenfuß. Jim springt ab, Buzz verfängt sich mit dem Ärmel und stürzt in den Abgrund.

Dieses Hasenfußrennen ist die Vorlage für die strategische Auseinandersetzung zwischen der neuen Regierung in Athen und den europäischen Institutionen und Partnerländern. Alle hoffen, dass das Spiel besser ausgeht als im Film, aber keiner will zu früh nachgeben und verlieren.

Das Autorennen in Richtung Abgrund zeigt, was passieren kann, wenn keiner nachgeben will. Quelle: ap
James Dean in einer Szene des Films „...denn sie wissen nicht, was sie tun“

Das Autorennen in Richtung Abgrund zeigt, was passieren kann, wenn keiner nachgeben will.

(Foto: ap)

Das filmische Rennen ist eine Abwandlung dessen, was in der ökonomischen Spieltheorie als „Feiglingsspiel“ oder „Chicken Game“ analysiert wird: Zwei Autos fahren aufeinander zu. Wer zuerst ausweicht, verliert, der andere gewinnt. Wenn keiner rechtzeitig ausweicht, verlieren beide sehr viel.

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