Griechenland und die Eurogruppe Endspiel um Athen

Griechenlands Regierungschef Tsipras lässt es auf eine Machtprobe mit dem Rest Europas ankommen. Er verlangt Hilfe ohne Gegenleistung. Gibt es bis Ende der Woche keinen Kompromiss, droht Griechenland die Staatspleite.
Die anderen Euro-Staaten stellen sich geschlossen gegen ihn. Quelle: Reuters
Regierungschef Tsipras

Die anderen Euro-Staaten stellen sich geschlossen gegen ihn.

(Foto: Reuters)

Brüssel/Berlin/DüsseldorfDas Ultimatum ist eines der schärfsten Mittel der Diplomatie. Wer es ausspricht, sollte bereit sein, notfalls bis zum Äußersten zu gehen. Sonst verliert die Drohung schnell ihre einschüchternde Kraft. Die Euro-Finanzminister haben den Griechen jetzt ein Ultimatum  gestellt. Bis Freitag muss das  Land schriftlich eine Verlängerung des laufenden Hilfsprogramms beantragen – und zugleich ein Bekenntnis zu Schuldendienst und Reformen ablegen. Wenn die neue Regierung um Alexis Tsipras diese Zusagen verweigert und die Euro-Partner hart bleiben, wäre eine Staatspleite Griechenlands kaum noch zu vermeiden. Die Folge wäre ein Griechenland ohne Euro.

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