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Griechenland Wenn Bankguthaben gesperrt werden

Die Angst vor dem Rauswurf aus der Währungsunion treibt die Griechen an die Bankschalter. Die Gefahr eines Bankruns steigt. Was die Folgen sind, wenn es dazu kommt – und wie sie bekämpft werden können.
22.06.2015 - 14:28 Uhr

Achtung, Griechenland-Urlauber: Bargeld mitnehmen!

Düsseldorf Die Angst vor dem Rauswurf aus der Währungsunion treibt die Griechen an die Bankschalter. Viele räumen ihre Konten leer und legen entweder Bargelddepots an oder überweisen ihre Guthaben ins Ausland. Denn wer sein Geld auf der Bank lässt, dem könnten Abwertungsverluste drohen. Deshalb will jeder früh genug dran sein, um seine Euro zu retten – bevor die Bankschalter womöglich schließen.

Bislang haben die griechischen Banken dem Ansturm nur deshalb standgehalten, weil sie Notkredite der Europäische Zentralbank (EZB) auch gegen fragwürdige Sicherheiten bekommen. Klar ist: Setzt die EZB ihre Notkredite aus, müssten die griechischen Institute die Schalter schließen und alle Auslandsüberweisungen stoppen. Die Bankhäuser können dann erst wieder öffnen, wenn sie Hilfen erhalten haben und gegen Liquiditätsabflüsse geschützt werden.

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