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Griechenland wieder mit der Drachme? Athen muss vielleicht doch die Euro-Zone verlassen

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Linke befürchtet Bankrun

Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, hat mit scharfer Kritik auf Gedankenspiele innerhalb der Bundesregierung über ein mögliches Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone reagiert. „Die Bundesregierung lanciert mit dieser gezielten Indiskretion eine Bombe, die in Griechenland die Krise eskaliert. Mit dieser Art öffentlicher Erpressung wird Griechenland gezielt vor den Wahlen destabilisiert“, sagte Riexinger dem Handelsblatt (Online-Ausgabe). Auslöser ist der Bericht des „Spiegel“, wonach die Bundesregierung bereit sein soll, Griechenland notfalls aus der Euro-Zone ausscheiden zu lassen.

Riexinger sagte dazu: „Solche Meldungen aus dem Herzen der Bundesregierung können in Athen einen Bankrun provozieren. Das ist organisierte Verantwortungslosigkeit.“ Die Kanzlerin sei jetzt in der Pflicht, „unverzüglich und unmissverständlich“ ihre Haltung zur Integrität der Euro-Zone klar zu stellen. „Wir erwarten, dass die Schuldigen an dieser Indiskretion gesucht und zur Verantwortung gezogen werden“, betonte der Linkenchef.

Verkraftbar sei ein „Grexit“ (Euro-Austritt Griechenlands) heute „nur für das Spekulationskartell an den Finanzmärkten, weil inzwischen die ganze Rechnung bei den europäischen Steuerzahlern landen würde“.

Die Bundesregierung setzt darauf, dass Griechenland auch nach einem Wahlsieg des Linksbündnisses Syriza die Sparvorgaben der internationalen Geldgeber erfüllt. „Griechenland ist in der Vergangenheit seinen Verpflichtungen nachgekommen. Die Bundesregierung geht davon aus, dass Griechenland auch weiterhin seinen Verpflichtungen nachkommen wird“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter am Sonntag in Berlin.

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  • dpa
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1 Kommentar zu "Griechenland wieder mit der Drachme?: Athen muss vielleicht doch die Euro-Zone verlassen "

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  • Wenn ich mit meinem Kumpel ein joint venture eingehe und der sich nicht an unsere Verträge hält und statt dessen jahrelang auf meine Kosten ein Schlumperleben führt, kann er sich doch nicht beschweren, wenn man ihm die Partnerschaft aufkündigt. Niemand hat es verdient, sich als Schmarotzer durchzubringen.

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