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Griechenlandhilfe Eurozone denkt über Bankensteuer nach

In der Eurozone mehren sich die Forderungen nach der Einführung einer Bankensteuer zur Rettung Griechenlands. Vor allem Deutschland dringt auf eine Beteiligung des Bankensektors an weiteren Hilfen für Griechenland.
6 Kommentare

Brüssel Die 17 Länder der Eurozone denken über die Einführung einer Bankensteuer zur Rettung Griechenlands nach. „Das ist eine der Möglichkeiten, die diskutiert wird“, bestätigte der französische Minister für Europaangelegenheiten, Jean Léonetti, in Brüssel entsprechende Berichte. Dieser Vorschlag sei es wert, genauer geprüft zu werden, da die Privatbanken nicht direkt beteiligt würden und so eine Wertung als Zahlungsausfall durch die Ratingagenturen vermieden werden könne. Vor allem Deutschland dringt auf eine Beteiligung des Bankensektors an weiteren Hilfen für Griechenland.

Die Staats- und Regierungschefs der Euro-Länder kommen am Donnerstag in Brüssel zu einem Sondergipfel zur Zukunft der gemeinsamen Währung zusammen, bei dem es um weitere Hilfen für das hochverschuldete Griechenland gehen soll.

  • afp
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6 Kommentare zu "Griechenlandhilfe: Eurozone denkt über Bankensteuer nach"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • @Melber

    Die "Eurozone" ist nichts weiter als ein krimineller Mafiahaufen in Brüssel, der aus Deutschland Geld klaut. Das ist schon alles.

  • Wer ist "die Eurozone"? Kann man das nicht an Parteien bzw. Personen "festmachen", bitte? "Die Eurozone" ist doch etwas abstrakt wenn es um persönliche Verantwortung geht. Und was ist mit den Ländern außerhalb dieser "Eurozone"? Haben diese dann Standortvorteile?

  • Den Banken konnten die Staaten helfen und Verluste sozialisirieren - das war 2008 - doch wer hilft den Staaten, die kippen, des Steuerzahlers echtes Geld ist schon einmal dem fiktiven Geld nachgeschmissen worden. Könne die Erzeuger fiktiven Geldes nun den Staaten wieder aus der Klemme helfen, daß die Geldmittel - solange die Geldpresse nicht weiter läuft - sich wieder zw. Bankensektor und staatl. Sektor in den AUsgleich kommen und so der Steuerzahler profitiert ?

    In den vergangenen Jahrhunderten wurde schwache Staaten annektiert und der neuen Staatsmacht unterworfen - wie Bayern durch Bismarks Preußen, nachdem es seine Schulden nicht mehr zahlen konnte und Unterstützung im Krieg benötigte. Randnotiz: Das bayrische Adelsgeschlecht hat mal den König von Griechenland gestellt.....
    .... die Vergangenheit wiederholt sich in neuem Gewand.

  • Eine Bankensteuer halte ich für keine gute Idee. Banken, die solide und seriös gewirtschaftet haben, werden bestraft. Nein, es müssen schon jene Banken dran glauben, die wegen hoher Zinsen Griechenland aus Gier möglichst viel Geld gegeben haben.

  • Typisch EU-Sozialismus: Verluste der Groß- und Landeskanken mit Griechenlandanleihen werden sozialisiert. Jede kleine Volksbank, die solide gewirtschaftet hat, soll jetzt für die Verluste der Spekulationsbanken mitzahlen.
    Im Übrigen ein Anreiz für jede Großbank, kräftig weiterzuzocken. Die Verluste werden ja sozialisiert.

    Lächerlich, wie die Eurokraten herumeiern, um sich in Ihrem ideologischen Eurowahn weiter vor der Wahrheit zu drücken. Gebt es endlich zu: Griechenland ist pleite, weil Ihr gestern und heute unverantwortlich handelt. Ihr stürzt uns in Not und Elend. Der Schuldenturm wird immer höher, ein Verbrechen auch an zukünftigen Generationen.

  • Allerhöchste Zeit, das Schuldengesindel der sogenannten "Eurozone" nachhaltig und alternativlos über den Jordan zu jagen!

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