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Griechische Anleihen Abschreibungen waren zu niedrig

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Deutsche Wirtschaftsprüfer "sehr entspannt"

Nach einer Studie der Citigroup-Analysten hätten die 19 am stärksten betroffenen Banken zusammen weitere 6,6 Milliarden Euro abschreiben müssen, wenn sie sich für die Marktwerte entschieden hätten - allein auf BNP wären 2,1 Milliarden Euro zugekommen, auf die Commerzbank 959 Millionen.

Die neue IWF-Chefin Christine Lagarde hatte bereits am Wochenende Alarm geschlagen, dass Europas Banken zu wenig Kapital haben könnten, um mit den neuen Marktverwerfungen fertigzuwerden.

In Deutschland hatte das Institut der Wirtschaftsprüfer (IdW) eine Abschreibung von mindestens 21 Prozent verlangt, den Instituten aber die Wahl gelassen, die Staatsanleihen auch auf den - niedrigeren - Marktwert abzuschreiben. „Aus deutscher Sicht sehe ich die Äußerungen von Hoogervorst sehr entspannt“, sagte Feld.

Die Deutsche Bank, die das Griechenland-Rettungsspaket federführend mit ausgehandelt hatte, entschied sich für die 21 Prozent, auf die die Banken nach dem Plan verzichten. Die Commerzbank nahm höhere Wertkorrekturen vor und schrieb gut 700 Millionen Euro ab. Die Allianz und Münchener Rück schrieben bis zu 50 Prozent ab. Die Versicherer können die Belastungen zum Teil auf ihre Kunden abwälzen.

Brexit 2019
  • rtr
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