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Griechische Notenbank schürt die Ängste Mit dem Grexit kommt das Chaos

Die griechische Zentralbank warnt vor dem Euro-Aus für Athen: Sollten die Gespräche der griechischen Regierung mit den Geldgebern nun scheitern, bedeute das den Austritt aus der Euro-Zone und womöglich auch aus der EU.
17.06.2015 - 11:10 Uhr 37 Kommentare

Draghi, steig aus!

Athen Die griechische Zentralbank hat eindringlich vor einem Scheitern der Verhandlungen im Schuldenstreit der Regierung mit den internationalen Geldgebern gewarnt. Dies wäre der Beginn eines schmerzvollen Weges, der das klamme Mittelmeer-Land in die Pleite und aus der Euro-Zone und wahrscheinlich auch aus der EU führe, erklärte sie am Mittwoch.

Eine Einigung mit den Euro-Partnern und dem IWF sei eine historische Notwendigkeit. Zumal ein Kompromiss in wichtigen Fragen bereits gefunden sei und nur noch wenige Probleme ausgeräumt werden müssten. Das Risiko einer Zahlungsunfähigkeit müsse ein für allemal vermieden werden.

Die Zentralbank warnte weiter, dass sich der wirtschaftliche Abschwung im zweiten Quartal wohl beschleunigen werde. Zudem habe die anhaltende Krise dazu geführt, dass von Oktober bis April rund 30 Milliarden Euro an Einlagen von den griechischen Banken abgezogen worden seien.

Griechenland und seine Geldgeber stehen unter hohem Zeitdruck, ihren Schuldenstreit beizulegen. Das laufende Hilfsprogramm, auf dessen Basis die Regierung in Athen auf kurzfristige Zahlungen von rund 7,2 Milliarden Euro hofft, läuft Ende des Monats aus. Das Geld fließt nur, wenn Griechenland Reformen zusagt und umsetzt. Darüber wird heftig gestritten. Ohne Einigung droht dem Euro-Land die Pleite.

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    Ein Scheitern der Verhandlungen mit den Geldgebern würde nach Einschätzung der griechischen Zentralbank in den Grexit führen, heißt es in einer Mitteilung.

    • rtr
    Startseite
    37 Kommentare zu "Griechische Notenbank schürt die Ängste: Mit dem Grexit kommt das Chaos"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Schuld an der Krise sind nur Politiker und Banker. Wann streiken die deutschen Kreditnehmer und erpressen die Banken, zahlen keine Kredite mehr, wie die Politiker es wollen und werden von den Banker hofiert?

    • Eine Pauschalbsolution für Private hat es nie und es wird auch nie geben. Der Private kann Privatinsolvenz anmelden wenn er Bankrott ist.

      Die Staatsschuldenschnitte kommen bestimmt auf Kosten der Steuerzahler mit Massnahmen wie 10-30% Vermögensteuer auf das Gesamtvermögen inkl. Immobilien, Aktien, Bankguthaben usw., wie auch von der IWF vorgeschlagen.

      Nicht das einer auf die Idee kommt sich jetzt zu Überschulden in der Hoffnung dass er nach dem Schuldenschnitt des Staates mit dem intakten Vermögen bleibt.

    • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. 

    • "SCHULDEN-SCHNITT für ALLE."

      Das ist eine wichtige Schlussfolgerung für private und Institutionelle Anleger: Die Schuldenschnitte kommen. Nicht unbedingt nächste Woche, aber für alle überschuldeten Euro-Länder.

    • DANN KOMMT´S HALT....es ist doch eh nicht mehr zu umgehen.....

    • Das Großkapital ist nach der größten Pleite innerhalb kürzester Zeit wieder startbereit für die nächsten Kriegszüge. Die Abschreibungen übernehmen Staatsgarantien/ Steierzahler.

    • Anstatt hier immer mit den Finger auf andere zu zeigen und rumzupöben

      Ok machen wir es so!
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      SCHULDEN-SCHNITT für ALLE.
      Alles Vermögen wird gleichmäßig auf alle umverteilt und einer demokratischen Kontrolle unterworfen.
      Verschuldung, Geheimverträge, Geheimdienste und Geheimarmeen auf strengste verboten.
      Das Aufdecken von Geheimverträgen aller Art hingegen belohnt
      .....Nur noch Teilen ist erlaubt aber NICHT unter Zwang.

    • Gegen Ihre Sorgen helfen zerverlässig Alu-Hüte. *g*

    • Wo sind Samaras und Co. Die zählen gerade Ihre Milliarden, die sie ergaunert haben. Für die Insolvenz Griechenlands gehören sie vor den EUGH.

    • "eigenverantwortlich ist für seine Schulden"

      Der Zug ist wahrscheinlich abgefahren. Man hat sich in der EU-politisch sowie bei der EZB dazu entschlossen, den Markt als Korrektiv weitgehend auszuschalten. Im Notfall kauft Draghi unbegrenzt Staatsanleihen und kann jedesmal legitime Ziele vorschieben.

      Das nächste Schritt wird die Transferunion sein. Und wenn Draghi Gelder umverteilt, weil sich die Politik lethargisch der Realitätsverweigerung hingibt: Transfer wird stattfinden oder wir werden mit schlimmsten Konsequenzen auseinanderbrechen.

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