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Gross will Affäre unterschätzt haben Tschechischer Premier bleibt im Amt

Tschechiens Ministerpräsident Gross hat eine Vertrauensabstimmung gewonnen. Er steht wegen einer nicht offen gelegten Finanzierung einer Wohnung in der Kritik.

HB BERLIN. Der wegen der Finanzierung einer Eigentumswohnung in die Kritik geratene tschechische Ministerpräsident Stanislav Gross bleibt im Amt. Seine Sozialdemokratische Partei sprach ihm am Samstag mit großer Mehrheit das Vertrauen aus. Von 134 anwesenden Vorstandsmitgliedern bekundeten 102 ihre Unterstützung für Gross. 27 waren gegen ihn, fünf Stimmzettel waren ungültig, wie eine Parteisprecherin mitteilte. Gross hatte angekündigt, er werde als Regierungschef zurücktreten, falls er die Vertrauensabstimmung im Parteivorstand verliere.

In einer Fernsehansprache entschuldigte sich Gross am Abend öffentlich für sein Verhalten in der Affäre. Er habe die Angelegenheit anfangs als Privatsache betrachtet und sei deshalb nicht bereit gewesen, den Sachverhalt zu erklären. Der Ministerpräsident räumte ein, dass die Krise durch sein Verhalten ausgelöst worden sei. Zugleich warf er jedoch seinen politischen Gegnern vor, die Affäre für ihre Zwecke ausgeschlachtet zu haben. Bei dem umstrittenen Kauf der Eigentumswohnung hat Gross seine finanziellen Verhältnisse nicht eindeutig offen gelegt.

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