Großbritannien Europafeinde stark wie nie

Die EU-Kritische Partei UKIP setzt die Konservativen in Großbritannien unter Druck: Bei der Kommunalwahl hat die Partei von Nigel Farage deutliche Zuwächse. Das deutet ein Erstarken der UKIP auch bei der Europawahl an.
Update: 23.05.2014 - 18:39 Uhr 12 Kommentare

Nationalistische Gallionsfigur Wilders hat Schlagseite

Amsterdam/London/Brüssel/BerlinDie rechtsgerichtete UKIP setzt Großbritanniens etablierte Parteien unter Druck: Bei den Kommunalwahlen konnten die EU-Gegner vor allem den Konservativen um Premierminister David Cameron Stimmen abnehmen. Britische Politiker quer durchs Parteienspektrum gingen am Freitag davon aus, dass UKIP mit dem Vorsitzenden Nigel Farage auch bei der Europawahl stark abgeschnitten hat. Beide Wahlen fanden am Donnerstag statt, die Ergebnisse für das EU-Parlament, in dem Großbritannien 73 Sitze zustehen, werden aber erst am Sonntagabend bekanntgegeben.

Premierminister Cameron sieht seine Konservativen unter Zugzwang. Die Tories müssten nun zeigen, dass sie Antworten hätten zu Themen wie Einwanderung oder Sozialreformen. „Die Leute wollen, dass wir mehr liefern bei den Themen, die sie frustrieren und die mich frustrieren“, teilte er am Freitag über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

UKIP-Chef Farage schloss aus dem starken Abschneiden, dass seine Partei bei der Unterhauswahl im kommenden Jahr eine ernstzunehmende Rolle spielen werde. Er hatte im Wahlkampf für einen EU-Austritt Großbritanniens und eine Begrenzung der Zuwanderung geworben. Auch Experten glauben, dass der Trend sich fortsetzen könnte. „UKIP scheint die Partei im Aufschwung zu sein“, sagte die Politikwissenschaftlerin Jane Green von der Universität Manchester der BBC.

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12 Kommentare zu "Großbritannien: Europafeinde stark wie nie"

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  • @Hafners


    " Die "freie westliche" Presse ist mittlerweile auf die Stufe der früheren sowjetischen Prawda degeneriert"

    Das stimmt leider. Es ist noch nicht einmal mehr polemisch, es ist die traurige Wahrheit. Gleichschaltung der etablierten Medien anders kann man es gar nicht mehr nennen.

  • Wer sind die wirklichen Europafeinde

    Die wirklichen Europafeinde sind die konservativen Parteien und in noch größerem Umfang die etablierten linken Parteien, die mit ihrer Einwanderungs und Staatsmultikulturalismuspolitik, die autochthonen Europäer und die europäische Kultur, und alles was damit zusammenhängt und alles was Europa ausmacht - ihre Gepflogenheiten, Traditionen und Werte immer mehr verdrängen.

    Das sind die waren Europafeinde, Europahasser und Antieuropäer - weil sie Europa zerstören und in eine nördliche Erweiterung Afrikas und Arabiens verwandeln, den indigenen Europäern ihre Heimstätte und ihre Zukunft nehmen.

    Dass diese Europa- und Europäerfeinde mit zu den radikalsten EU-Befürwortern gehören, sollte uns deutlich zeigen, was von der EU in ihrem aktuellen Zustand zu halten ist.


  • "Europafeinde!
    -------------
    Wie viele Staaten gibt es in Europa?
    In Europa gibt es 47 Staaten.
    Die EUdSSR besteht aber nur aus 28 Ländern. Davon haben 17 die Esperantowährung (T)Euro!
    Und die Briten wollen raus aus der EUdSSR! Das ist klug! Und deshalb ist die UKIP auch 1. Wahl!
    Da geht den Eurokraten natürlich der "Allerwerteste" auf Grundeis.
    Deshalb wurde auch die "Nachbefragung" In Holland veröffentlicht, wonach die PVV starke Verluste hinnehmen musste.
    In Deutschland gab es schon Klagen, als über Twitter vor Schließung der Wahllokale der Trend veröffentlicht wurde.
    Deshalb ist es schon verwunderlich, dass der Trend für die UKIP veröffentlicht und nicht "geschönt" wurde.

  • Wer gegen die EU ist, ist ein FREUND Europa! Die EUliten sind die FEINDE. Und die Blockparteien!

  • @Ecke

    Ich finde es auch alarmierend, daß sich die (angeblichen) Gegner der "Rechten" der Sprache (und teilweise der Methoden) der Nazis (AntiFa) bedienen.

  • "Europafeinde". Werden die bald von den wenigen Eurofreunden bald gekreuzigt. Verbal allemal. Was für eine verbale Entgleisung. Der Stürmer lässt grüßen.

  • @hafnersp

    " Die "freie westliche" Presse ist mittlerweile auf die Stufe der früheren sowjetischen Prawda degeneriert"

    Aus diesem Grund sehe ich mir seit geraumer Zeit keine Nachrichten mehr in den ÖR Medien an.

    Die Berichterstattung ist meist tendenziös und ich fühle mich durch sie extrem manipuliert und ver*****t.

  • @JEB

    So ist es! Das Ganze hat Methode.

    Selbst SystemjournaillistInnen dürfte klar sein, daß die Eurozone nicht die EU ist und diese, dh. die EUdSSR nicht identisch mit "Europa" - ABER dennoch werden diese drei Begriffe PERMANENT miteinander GLEICHGESETZT.

    Das ist REINE PROPAGANDA, nichts anderes und ziemlich offensichtlich (auch wenn es unterschwellig sein soll). Die "freie westliche" Presse ist mittlerweile auf die Stufe der früheren sowjetischen Prawda degeneriert. Und mittlerweile genauso "erfolgreich" mit ihrer Propganda.

  • @Fruehling

    "Europafeinde gibt es nicht, denn man kann nicht gegen einen Kontinent sein"

    Das ist doch die seit Monaten beriebene Manipulation.

    Es wird die EU kurzerhand zu ganz Europa erklärt und damit das dämliche Volk der EU-Staaten scheibchenweise auf die "Vereinigte Staaten von Europa" vorbereitet.

    Die nicht-EU-Staaten wären dann von einem Koloss umzingelt, die dann irgenwann klein beizugeben haben, damit da nicht plötzlich die Kavallerie (O-Ton Steinbrück) erscheint, um sich die Länder einzuverleiben.

  • Hmm, das erstaunt mich aber.

    Massiv werden gerade die Aktienkurse gestützt, um ein EU freundliches Klima zu erzeugen und dann so etwas?

    Was soll das nur werden, wenn die Wahl vorbei ist?

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