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Großbritannien Londoner Polizei rät Einzelhändlern im Fall eines harten Brexits zu mehr Sicherheitskräften

Die britischen Beamten warnen Einzelhändler vor Panikkäufen, sollte es zu einem ungeordneten EU-Austritt kommen. Sie empfehlen, mehr Sicherheitspersonal einzusetzen.
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Die Londoner Polizei empfiehlt den Geschäften im Fall eines ungeordneten Brexits für mehr Sicherheitspersonal zu sorgen. Quelle: dpa
Oxford Street

Die Londoner Polizei empfiehlt den Geschäften im Fall eines ungeordneten Brexits für mehr Sicherheitspersonal zu sorgen.

(Foto: dpa)

DüsseldorfEinen harten Brexit scheint mittlerweile selbst die Londoner Polizei für möglich zu halten: In einer Pressemitteilung, die der Nachrichtenseite „Politico“ vorliegt, warnt sie Einzelhändler vor Panikkäufen, sollten die Briten die EU Ende März ohne einen Deal mit Brüssel verlassen.

Demnach erwartet sie für den Fall eines ungeordneten EU-Austritts, dass die Zahl der Kunden – vor allem in Supermärkten – signifikant steigt, weil die Menschen befürchten, dass Nahrungsmittel und andere Produkte des täglichen Bedarfs knapp werden.

Zwar erwarten die Beamten keine Plünderungen. Sie raten Einzelhändlern allerdings trotzdem dazu, das Sicherheitspersonal aufzustocken.

Am 29. März wird Großbritannien die Europäische Union verlassen. Nun versucht die britische Premierministerin Theresa May, das Parlament von ihrem Deal mit Brüssel zu überzeugen. Die Eckpunkte hatte die Regierungschefin bereits im November mit der Europäischen Union ausgehandelt, kurz darauf befürwortete das Oberhaus den Deal.

Eine Abstimmung des Parlaments war ursprünglich für Dezember angesetzt. Doch weil es zu diesem Zeitpunkt eher als unwahrscheinlich galt, dass eine Mehrheit der 650 Abgeordneten für die Vereinbarung stimmt, wurde das Votum auf den 15. Januar verschoben.

Doch eine Woche vor der Abstimmung ist die Zahl derjenigen, die den Deal kritisieren, immer noch groß. Viele fordern gar ein zweites Brexit-Referendum. Sollten die Mitglieder des Parlaments den Deal mehrheitlich ablehnen, wird ein harter Brexit wahrscheinlicher.

Ein Austritt ohne Vertrag würde bedeuten, dass das Vereinigte Königreich nicht nur die EU, sondern auch den Binnenmarkt und die Zollunion verlässt. Über Nacht würde die gesamte EU-Gesetzgebung in Großbritannien ungültig. Besonders auf die Wirtschaft und dort Finanzgeschäfte aller Art, die EU-Bürger mit Briten abgeschlossen haben, wären massiv betroffen.

Mit Agenturmaterial.

Brexit 2019
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