Günther Oettinger „Tsipras hat unnötig Vertrauen zerstört“

Im Interview mit dem Handelsblatt warnt der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger die Regierung in Athen davor, zu stark vom bisher vereinbarten Sparkurs abzuweichen.
Günther Oettinger (CDU), EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft kommt am 16.02.2015 in Berlin zu den Gremiensitzungen der CDU. Foto: Maurizio Gambarini/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa
EU-Kommissar Günther Oettinger

„Tsipras hätte dieses Ergebnis zehn Tage eher haben können.“

(Foto: dpa)

Es ist Sonntagmittag, und der deutsche EU-Kommissar ist auf dem Weg vom Schwarzwald nach Brüssel. Im Fond seines Dienstwagens erläutert er, wie er den am Freitagabend in der Euro-Gruppe erzielten Kompromiss mit Griechenland bewertet.

Herr Kommissar, haben die Euro-Finanzminister den Streit mit Griechenland beigelegt – oder haben sie bloß etwas Zeit gewonnen?
Es ist ein erster, klug ausbalancierter Schritt, der aber noch einer Ergänzung bedarf. Wenn die Regierung in Athen bisher geplante Reformen oder Einsparungen zurückzieht, muss sie stattdessen andere, gleichwertige Maßnahmen vorschlagen. Erst wenn das geschehen ist, kann man sagen, dass der Freitag erfolgreich war.

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