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Hackerangriff Biden-Regierung will Sanktionen gegen Russland nach Cyberangriff

Die US-Regierung vermutet russische Hacker hinter dem Angriff auf US-Behörden und -Firmen. Nun könnten Strafmaßnahmen gegen das Land folgen.
20.12.2020 - 22:30 Uhr 1 Kommentar
Die Biden-Regierung will Cyberangriffe künftig erschweren. Quelle: AP
Cyberangriff

Die Biden-Regierung will Cyberangriffe künftig erschweren.

(Foto: AP)

Washington Nach einem schweren Cyberangriff auf Behörden in den USA hat der Stabschef des gewählten Präsidenten Joe Biden Sanktionen gegen Russland unter der neuen Regierung angekündigt. „Diejenigen, die verantwortlich waren, werden die Konsequenzen dafür tragen“, sagte Ron Klain am Sonntag. Ziel sei es, Russland künftige Hackerangriffe zu erschweren.

Hacker verschafften sich Zugang in die Computersysteme von mehr als 40 US-Bundesbehörden, darunter die Ministerien für Finanzen, Energie und Handel, sowie in die Netzwerke mehrere Firmen, die mit der Regierung zusammenarbeiten. Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass Russland hinter dem Cyberangriff steckt, und auch US-Außenminister Mike Pompeo machte Russland dafür verantwortlich. Präsident Donald Trump nahm Moskau hingegen in Schutz und sagte, in solchen Fällen werde immer gleich auf Russland gezeigt. Dabei könnte es auch China gewesen sein. Außerdem spielte Trump das Ausmaß des Angriffs herunter.

Der republikanische Senator Mitt Romney, warf Trump am Sonntag vor, „auf einem Auge blind“ zu sein, wenn es um Russland gehe. Die USA müssten auf diesen Cyberkrieg umgehend reagieren.

Der Chef der Cybersicherheitsfirma FireEye, die selbst Opfer der Hacker geworden war und den Angriff öffentlich gemacht hatte, sagte, die Angriffe würden weitergehen und man müsse sich darauf vorbereiten. „Diese Attacken werden weiter eskalieren und schlimmer werden, wenn wir nichts tun“, sagte Kevin Mandia.

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    Die Hacker konnten sich monatelang unerkannt durch US-Netzwerke wühlen. Auf was sie es genau abgesehen haben, ist unklar, aber es könnten sowohl Atomgeheimnisse als auch Baupläne für hochmoderne Waffen, Impfstoffforschungen oder Informationen über wichtige Politiker und Unternehmer gewesen sein.

    Mehr: Das sollten Firmen nach dem Cyberangriff tun

    • ap
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    1 Kommentar zu "Hackerangriff: Biden-Regierung will Sanktionen gegen Russland nach Cyberangriff"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Die russischen Hackerangriffe sind ja seit Jahren bekannt und hatten schon 2016 Einfluss auf die US Wahl .
      Dass Donald Trump diese jetzt wieder infrage stellt ist symptomatisch , denn er hatte bereits bei der damaligen Pressekonferenz mit Putin dessen Wort als glaubhaft benannt - im Widerspruch zu den Erkenntnissen seiner eigenen Geheimdienste !
      Das sein Freund Putin DT in der Hand hat - über Bürgschaften russischer Oligarchen für seine Kredite und oft kolportierte Eskapaden in Moskau - dürfte hiermit wiederum als Bestätigung angenommen werden . Bereits bei DT `s Luxusapartments hatten Russen über Briefkatenfirmen für profitable Umsätze gesorgt . Der Vermittler - ein verurteilter Krimineller - der direkt unter DT wohnte und den er fast täglich traf, wurde von ihm später als nicht bekannt verleugnet.
      So ist DT wohl ein legitimer Nachfolger des "Baron von Münchhausen", dessen Lügengeschichte weltbekannt
      sind und sogleich für seine wahrheitsresistenten "Follower" der twittrige "Rattenfänger von Hameln" . JRK

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