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Handel USA kündigen wegen Airbus-Subventionen Strafzölle auf EU-Importe an

Die USA wollen ab Mitte Oktober Strafzölle auf EU-Importe verhängen. Flugzeuge werden mit einem Zoll von zehn Prozent, Agrar- und Industriegüter mit 25 Prozent belegt.
Update: 02.10.2019 - 22:28 Uhr Kommentieren
Im Streit über Subventionen für Airbus haben die US Strafzölle auf EU-Importe angekündigt. Quelle: AP
Airbus

Im Streit über Subventionen für Airbus haben die US Strafzölle auf EU-Importe angekündigt.

(Foto: AP)

Washington Die USA haben im Streit über Subventionen für Airbus Strafzölle auf EU-Importe angekündigt. Das teilte ein Vertreter des Handelsbeauftragten am Mittwoch mit. Die Einfuhr von Flugzeugen aus der Europäischen Union solle um zehn Prozent verteuert werden. Agrar- und Industriegüter würden in den USA künftig mit einem Zoll von 25 Prozent belegt. Die Zölle sollen voraussichtlich ab etwa Mitte Oktober in Kraft treten. Das Volumen der Strafzölle wurde zunächst nicht bekannt.

Der Handelsstreit zwischen den USA und der Europäischen Union war zuvor in die nächste Runde gegangen. Die USA dürfen nach einem Beschluss der Welthandelsorganisation WTO im Streit über Subventionen für Airbus EU-Importe im Wert von 7,5 Milliarden Dollar mit Zöllen belegen. Die EU-Kommission warnte in einer ersten Reaktion, US-Zölle wären kurzsichtig und kontraproduktiv.

Die USA und Europa streiten vor der WTO seit 15 Jahren über milliardenschwere staatliche Hilfen für die Flugzeugbauer Airbus und Boeing, die die WTO jeweils für unzulässig erklärt hat. Die Regierung in Washington hatte daraufhin Zölle von bis zu 100 Prozent auf EU-Importe im Wert von 11,2 Milliarden Dollar beantragt. Die WTO reduzierte - wie in solchen Fällen üblich - das Volumen.

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  • dpa
  • rtr
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