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Handelskonflikt Trump: Handelsgespräche mit China entwickeln sich „sehr schön“

Der US-Präsident zeigt sich mit Blick auf die Entwicklung im Handelskonflikt mit China optimistischer. Er bekräftigte aber auch Aussagen vom Vortag.
Update: 09.11.2019 - 22:54 Uhr Kommentieren
Der US-Präsident bekräftigte seine Haltung, dass er keine Vereinbarung mit China unterschreiben werde, wenn sie nicht den Vorstellungen der USA entspreche. Quelle: Reuters
Donald Trump

Der US-Präsident bekräftigte seine Haltung, dass er keine Vereinbarung mit China unterschreiben werde, wenn sie nicht den Vorstellungen der USA entspreche.

(Foto: Reuters)

Washington Nach seinen eher pessimistischen Worten am Freitag hat sich US-Präsident Donald Trump am Samstag wieder optimistischer zur Entwicklung des Handelsstreits mit China geäußert. Die Gespräche würden sich „sehr schön“ entwickeln, sagte Trump vor Journalisten.

Er beklagte sich allerdings über die Geschwindigkeit der Gespräche. Die gingen zwar voran, aber langsam, „viel zu langsam für mich“, so Trump auf dem Militärflugplatz Joint Base Andrews außerhalb von Washington.

Eine Vereinbarung müsse zudem den Vorstellungen der USA entsprechen, sonst werde er nichts unterzeichnen, bekräftigte der US-Präsident frühere Aussagen. Er betonte erneut, dass vor allem China Interesse an einem Abkommen habe. „Wenn es kein großartiger Deal ist, werde ich ihn nicht machen“, sagte Trump.

Trump fügte hinzu, es gebe eine falsche Berichterstattung über den Willen der USA, bereits bestehende Sonderzölle auf chinesische Produkte zurückzunehmen. Im Detail äußerte er sich dazu aber nicht weiter.

In dem seit mehr als einem Jahr währenden Konflikt zwischen den USA und China – den zwei größten Volkswirtschaften der Welt – hatte es zuletzt widersprüchliche Signale gegeben. Am Donnerstag hatten Äußerungen der chinesischen Seite den Eindruck erweckt, beide Seiten hätten sich darauf verständigt, bestehende Strafzölle bei Fortschritten in den Verhandlungen schrittweise zurückzunehmen. Trump sagte am Freitag, es gebe keine Einigung, im Rahmen eines geplanten Teilabkommens bereits bestehende Strafzölle aufzuheben.

Im Oktober hatte Trump eine grundsätzliche Einigung auf ein Teilabkommen verkündet. Allerdings ist völlig unklar, wo und wann es zu einer Unterzeichnung kommen könnte und ob der Handelskrieg dadurch nachhaltig entschärft wird. Der Konflikt hat das Wirtschaftswachstum in beiden Ländern verlangsamt und bremst die Weltkonjunktur.

Mehr: In China stiegen die Lebenshaltungskosten in diesem Jahr unerwartet stark. Vor allem der Schweinefleischpreis hat die Kosten nach oben getrieben.

  • rtr
  • dpa
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