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Handelskonflikt US-Abkommen mit China könnte laut Trump erst nach Wahl 2020 kommen

Donald Trump hat es nach eigenen Angaben nicht eilig, das Handelsabkommen mit China abzuschließen. Die Lage zwischen den Nationen bleibt angespannt.
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Der US-Präsident hat die Finanzmärkte mit neuen Äußerungen zum Handelsstreit mit China negativ beeinflusst. Quelle: AP
Donald Trump

Der US-Präsident hat die Finanzmärkte mit neuen Äußerungen zum Handelsstreit mit China negativ beeinflusst.

(Foto: AP)

London US-Präsident Donald Trump kann sich ein Handelsabkommen mit China auch erst nach der Wahl im November 2020 vorstellen. „Ich habe keine Frist, nein“, sagte Trump, der bei der US-Präsidentschaftswahl in knapp einem Jahr erneut für die Republikaner antreten will, am Dienstag in London. „In gewisser Weise denke ich, dass es besser ist, bis nach der Wahl mit China zu warten.“

In den vergangenen Monaten waren von den USA wiederholt Termine für eine Einigung in Aussicht gestellt worden, die dann nicht eingehalten wurden. Auch hatte Trump zwischendurch erklärt, man sei dem Zeitplan für ein Teil-Abkommen voraus. Trumps Berater hatten sich wiederholt optimistisch gezeigt und darauf verwiesen, dass ein Großteil des Abkommens bereits unter Dach und Fach sei.

Zuletzt war eine Einigung in den kommenden Wochen in Aussicht gestellt worden. Trump selbst hatte erst kürzlich entsprechende Spekulationen genährt: „Wir befinden uns in den letzten Zügen eines sehr wichtigen Deals.“

An den Finanzmärkten kamen die Äußerungen nicht gut an. Der europäische Aktienindex EuroStoxx50 etwa drehte ins Minus, ebenso die Terminkontrakte für die US-Börse. „Der US-Präsident zeigt sich aktuell wieder einmal von seiner unberechenbaren Seite“, sagte Thomas Altmann, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter QC Partners. „Für alle, die hofften, auf einer Jahresendparty zu sein, ist er zum Stimmungskiller geworden.“

Die beiden weltgrößten Wirtschaftsmächte überziehen sich seit rund eineinhalb Jahren mit milliardenschweren Sonderzöllen. Der Streit bremst das Wachstum der Weltwirtschaft. Trump stört sich an zahlreichen Punkten im gegenseitigen Verhältnis und will sie ändern. Beide Seiten verhandeln darüber seit vielen Monaten und haben sich inzwischen darauf verständigt, nicht alle strittigen Fragen auf einmal zu klären.

Belastet werden die Beziehungen durch die Lage in Hongkong. Trump hatte jüngst ein Gesetz unterzeichnet, das die regierungskritischen Demonstranten in der chinesischen Sonderverwaltungszone unterstützt. China hatte dies als Einmischung in innere Angelegenheiten bezeichnet und mit Gegenmaßnahmen gedroht.

Mehr: Chinas neue Maßnahmen gegen die USA sind eher symbolisch – wider Erwarten. Nun kommt es darauf an, wie US-Präsident Donald Trump reagiert.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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