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Handelskonflikt USA drängen auf schnellere Fortschritte bei Gesprächen mit der EU

Den US-Vertretern gehen die Gespräche mit der EU zu langsam voran. Sie wollen noch vor der Europawahl im Mai 2019 ein Ergebnis haben.
25.08.2018 - 22:10 Uhr Kommentieren
In dieser Woche hat sich bereits die europäisch-amerikanische Arbeitsgruppe zu Gesprächen getroffen. Quelle: dpa
USA- und EU-Flagge

In dieser Woche hat sich bereits die europäisch-amerikanische Arbeitsgruppe zu Gesprächen getroffen.

(Foto: dpa)

Berlin Nach dem Treffen von US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker im vergangenen Monat drängt die Regierung in Washington einer Diplomatin zufolge die Europäische Union zu schnelleren Fortschritten bei den Handelsgesprächen. Die deutsche Botschafterin in Washington, Emily Haber, sagte am Samstag, dass eine nach der Begegnung von Trump und Juncker gebildete Arbeitsgruppe in dieser Woche das erste Mal zusammengekommen sei.

Die US-Vertreter bestünden auf „sehr raschen Ergebnissen“. Eine Vereinbarung müsse deutlich vor den Europawahlen im Mai 2019 erzielt werden.

Trump und Juncker hatten sich Ende Juli überraschend darauf geeinigt, konkrete Gespräche über einen Abbau von Handelsbarrieren aufzunehmen. Die Europäer sollen sich außerdem verpflichten, mehr Soja und Flüssiggas aus den USA zu importieren. Zusätzliche Autozölle sind außerdem vorerst vom Tisch.

Eine Sprecherin der Europäischen Kommission bestätigte, dass sich die europäisch-amerikanische Arbeitsgruppe in dieser Woche getroffen habe. Sie nannte jedoch keine Einzelheiten. Stefan Mair, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Branchenverbands BDI, sagte, dass man bei dem Treffen auch mit Blick auf den Zeitplan vorangekommen sei. Ein US-Vertreter bestätigte, dass Washington darum gebeten habe, die Verhandlungen deutlich schneller voranzubringen. Er nannte jedoch kein konkretes Datum.

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