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Handelspolitik Trump sieht heimische Industrie durch unfairen Welthandel benachteiligt

US-Präsident Trump sieht die heimische Stahl- und Aluminiumindustrie durch unfairen Handel sowie die Politik anderer Staaten benachteiligt.
01.03.2018 - 17:45 Uhr 1 Kommentar
Der US-Präsident fordert einen freien und fairen Handel. Quelle: dpa
Donald Trump

Der US-Präsident fordert einen freien und fairen Handel.

(Foto: dpa)

Washington US-Präsident Donald Trump sieht die heimische Stahl- und Aluminium-Branche im Welthandel benachteiligt. „Wir wollen freien, fairen und klugen Handel“, forderte er per Twitter kurz vor einem Treffen mit Industriemanagern am Donnerstag im Weißen Haus. Bei dem Gespräch wolle sich Trump von den Unternehmensvertretern informieren lassen, verlautete aus dem Präsidialamt. Mit einer Entscheidung über Zölle sei nicht zu rechnen. In Medienberichten hatte es zunächst geheißen, Trump werde bei der Gelegenheit die Verhängung von Zöllen ankündigen.

Die Stahl- und Aluminium-Industrie sei durch unfairen Handel sowie die Politik anderer Staaten dezimiert worden, twitterte Trump. Land, Arbeiter und Unternehmen dürften nicht länger übervorteilt werden. Trump hatte wiederholt klar gemacht, er könnte gegen Stahl- und Aluminium-Importe vorgehen, indem er Zölle auf Einfuhren aus China und anderen Ländern erhebe. Das hatte Besorgnis auch in Deutschland ausgelöst. In dem Präsidialamt nahestehenden Kreisen war von Zöllen von mindestens 24 Prozent die Rede. Trump hat bis zum 11. April Zeit, über Beschränkungen bei der Stahleinfuhr zu befinden. Bis zum 20. April soll die Entscheidung über Aluminium-Importe fallen.

Für Verwirrung sorgte ein Bericht des TV-Senders CNBC. Dieser berichtete zunächst, Trump werde bereits am Donnerstag die Erhebung von Importzöllen ankündigen. Wenig später nahm der Sender seine Darstellung wieder zurück.

Wegen weltweiter Überkapazitäten schwelt seit Jahren ein Streit über Strafzölle für Stahl und Aluminium zwischen den USA, der EU und China. Mitte vergangenen Monats hatte das US-Handelsministerium Einfuhrbeschränkungen für Stahl empfohlen. Als Optionen wurden weltweite oder länderspezifische Zölle oder Importquoten ins Spiel gebracht.

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    Der Chef der New Yorker Notenbank, William Dudley, warnte dagegen vor Handelsbeschränkungen. „Wenn die Unterstützung für einen liberalisierten Handel in einer weltweit integrierten Wirtschaft deutlich nachlässt, könnte dies zu einem langsamerem Wachstum und niedrigeren Lebensstandards in der Welt führen“, sagte er.

    Die Anleger an der New Yorker Börse reagieren mit Käufen auf die Twitter-Äußerungen Trumps zur Handelspolitik. Aktien von Stahl- und Aluminiumunternehmen legten zeitweise deutlich zu.

    • rtr
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    1 Kommentar zu "Handelspolitik: Trump sieht heimische Industrie durch unfairen Welthandel benachteiligt"

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    • Der Ort um díeses Problem zu diskutieren ist die WTO. Trump soll seine Argumente vorlegen.

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