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Handelspolitik US-Präsident Trump knüpft Nato-Beiträge an Handelsbeziehungen

Nato-Staaten, die nicht genug an die Allianz bezahlen, könnten Konsequenzen bei ihren Handelsbeziehungen mit den USA spüren. Damit hat der US-Präsident indirekt gedroht.
05.12.2019 - 21:36 Uhr Kommentieren
US-Präsident Trump hat Deutschland wiederholt kritisiert zu wenig Geld für seine Verteidigung auszugeben. Quelle: AP
Donald Trump

US-Präsident Trump hat Deutschland wiederholt kritisiert zu wenig Geld für seine Verteidigung auszugeben.

(Foto: AP)

Washington US-Präsident Donald Trump hat indirekt damit gedroht, die Handelspolitik der USA mit seiner Forderung nach mehr Beitragszahlungen anderer Länder zur Nato zu verknüpfen. Die USA könnten mit Blick auf Staaten, die für die Allianz nicht genug finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, „Dinge im Zusammenhang mit dem Handel tun“, sagte der US-Präsident kurz nach seiner Rückkehr vom Nato-Gipfel in London. Trump hat nicht zuletzt Deutschland dazu gedrängt, seine Verteidigungsausgaben zu erhöhen.

Trump hat aber trotz seiner Kritik an den seiner Ansicht nach zu geringen Verteidigungsausgaben Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel gelobt. „Sie ist wirklich eine fantastische Frau“, sagte Trump am Donnerstag bei einem Mittagessen mit Botschaftern der im UN-Sicherheitsrat vertretenen Staaten im Weißen Haus.

Zum Auftakt des Treffens hatte Trump jene Nato-Staaten kritisiert, die nach seiner Überzeugung hinter den selbstgesteckten Nato-Zielen zurückzubleiben – ohne allerdings die betroffenen Länder zu nennen. In der Vergangenheit hatte er in diesem Zusammenhang ausdrücklich immer wieder Deutschland kritisiert.

Der deutsche UN-Botschafter Christoph Heusgen sorgte in der Runde im Weißen Haus für Gelächter, als er an die Adresse Trumps sagte: „Ich habe mich nur gefragt, wen Sie gemeint haben, als Sie über die Nato gesprochen haben.“ Trump antwortete, das sei eine sehr interessante Konversation, die er auch „mit Angela“ gehabt habe – der US-Präsident und die Kanzlerin waren am Mittwoch beim Nato-Gipfel in Großbritannien zusammengekommen. „Sie ist eine fantastische Frau“, sagte er am Donnerstag. „Sie ist wirklich eine fantastische Frau.“

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    • rtr
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