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Farmer im US-Bundesstaat Oklahoma

China stellt den Kauf von US-Agrarprodukten ein.

(Foto: Reuters)

Handelsstreit China schlägt zurück und stoppt Einfuhr von US-Agrarprodukten

US-Präsident Donald Trump hat China mit neuen Zöllen provoziert. Nun reagiert Peking – und bringt seinerseits höhere Zölle ins Spiel.
05.08.2019 - 20:59 Uhr 1 Kommentar

Peking Als Reaktion auf höhere US-Strafzölle auf chinesische Waren stoppen chinesische Unternehmen die Einfuhr von Agrargütern aus den USA. „Die entsprechenden chinesischen Unternehmen haben den Erwerb von US-Agrarprodukten eingestellt“, gab das Handelsministerium in Peking in der Nacht zum Dienstag bekannt.

Zudem betonte die Behörde, man schließe eine rückwirkende Erhöhung der Zölle auf seit dem 3. August aus den USA importierte Produkte nicht aus – ursprünglich hatte China diese Zugeständnisse zugesagt, um den Konflikt etwas zu entschärfen. Eine Reaktion aus Washington auf diese Äußerungen liegt noch nicht vor.

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Zollerhöhung sei eine „schwere Verletzung“ der Vereinbarung des jüngsten Treffens der beiden Staatsoberhäupter. Von einem vorläufigen Stopp der Käufe von US-Agrarprodukten hatten zuvor bereits Medien berichtet. Dies sorgte an den Börsen für Unruhe.

Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners erklärte dazu: „China trifft genau die Stelle, an der US-Präsident Donald Trump besonders verwundbar ist. Bisher hat er sich als Schutzpatron der US-Agrarindustrie präsentiert.“

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    Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping hatten erste Ende Juni am Rande des G20-Gipfels in Osaka einen „Waffenstillstand“ im Handelskrieg und eine Wiederaufnahme der Gespräche vereinbart. In einer ersten Reaktion auf die neuen US-Zölle hatte China bereits seine Währung deutlich abgewertet.

    Grafik

    Trump hatte vor wenigen Tagen weitere Strafzölle von zehn Prozent auf chinesische Waren im Wert von 300 Milliarden US-Dollar angekündigt. Im Falle einer Ausweitung wären faktisch alle chinesischen Einfuhren in die USA mit Strafzöllen belegt. Trump hatte seine Ankündigung auch damit begründet, dass China nicht – wie eigentlich zugesagt – mehr Agrarprodukte aus den USA kaufe.

    Viele Investoren befürchten, dass Politiker beider Länder mit immer neuen Gegenmaßnahmen reagieren würden – und damit das Weltwirtschaftswachstum abwürgen könnten.

    Mehr: Der US-Präsident schafft es nicht, den Wechselkurs zu drücken und so die US-Exporte zu fördern. Ein Grund: China wertet seine Währung Yuan ab.

    • dpa
    • rtr
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    1 Kommentar zu "Handelsstreit: China schlägt zurück und stoppt Einfuhr von US-Agrarprodukten"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Trump hat noch immer nichts gelernt. Er reagiert als Betriebswirt und Kaufmann aber hat von Volkswirtschaft keine Ahnung. Er wüsste dann, dass Zölle, i.e. Schutzzölle, der eigenen Wirtschaft und Volkswirtschaft mehr schaden als dem Gegner. Herr Trump setzt seine systematische Zerstörung der eigenen Wirtschaft unverändert fort. Das Problem ist nur, dass die USA zu groß sind und deshalb die Weltwirtschaft in Mitleidenschaft gezogen wird. Deshalb wäre es langsam Zeit, den Störenfried zu entfernen.

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