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Handelsstreit Kanada bittet die USA, Handelsabkommen mit China vorerst nicht zu unterzeichnen

Der kanadische Premier Trudeau möchte, das die USA kein Abkommen mit China unterzeichnen – solange, bis Kanadier, die in China festgehalten werden, freikommen.
19.12.2019 - 21:52 Uhr Kommentieren
Der kanadische Regierungschef setzt sich für die Freilassung zweier Staatsbürger ein, die in China festgehalten werden. Quelle: AFP
Justin Trudeau

Der kanadische Regierungschef setzt sich für die Freilassung zweier Staatsbürger ein, die in China festgehalten werden.

(Foto: AFP)

Ottawa Die USA sollen zunächst auf das Unterzeichnen eines abschließenden Handelsabkommens mit China verzichten, darum hat Kanadas Premier Justin Trudeau Washington gebeten. Als Begründung nannte er am Donnerstag zwei Kanadier, die in China festgehalten werden. Dass sie freikommen, sollten die USA als Druckmittel in den andauernden Handelsgesprächen mit China einsetzen, forderte Trudeau im TV-Sender TVA. „Wir haben gesagt, dass die Vereinigten Staaten kein abschließendes und vollständiges Abkommen mit China unterzeichnen sollten, das die Frage von Meng Wanzhou und den zwei Kanadiern nicht regelt.“

Meng ist eine Topmanagerin des chinesischen Technologiekonzerns Huawei und die Tochter von dessen Gründer. Sie wurde im vergangenen Dezember in Kanada auf Anfrage der US-Behörden festgenommen. Sie werfen ihr vor, Banken in Bezug auf Huawei-Geschäfte mit dem Iran getäuscht zu haben. Meng lebt gegen Kaution auf freien Fuß in Vancouver und wartet auf eine etwaige Auslieferung in die USA.

Peking wiederum hat einen früheren kanadischen Diplomaten und einen Geschäftsmann festgenommen. Beobachter werten dies als Versuch, Kanada zu Mengs Freilassung zu drängen. In chinesischem Gewahrsam ist ihnen bislang nicht erlaubt worden, Familienmitglieder oder Anwälte zu sehen.

Vor einer Woche hatten China und die USA eine Teilvereinbarung in dem Handelskrieg erzielt, der seit 17 Monaten andauert und die globalen Märkte erschüttert hat. US-Chefdiplomat Mike Pompeo sagte, der Fall Meng werde bei den Verhandlungen nicht als Druckmittel eingesetzt.

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