Handelsstreit Trump und Xi wollen bilaterale Handelszusammenarbeit ausweiten

Donald Trump und Xi Jinping telefonieren und wollen eine stabile und gesunde Beziehung aufbauen. Der nächste Schritt dazu ist in Argentinien geplant.
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Der US-Präsident telefonierte mit dem chinesischen Präsidenten über die Handelsbeziehung beider Länder. Quelle: AFP
Donald Trump und Xi Jinping

Der US-Präsident telefonierte mit dem chinesischen Präsidenten über die Handelsbeziehung beider Länder.

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Washington/PekingIm Handelsstreit zwischen USA und China senden beide Seiten versöhnliche Töne. US-Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag, die Verhandlungen mit China seien „gut im Fluss“. Nach einem „sehr guten“ Telefonat mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping kündigte Trump auf Twitter an, er werde Xi beim nächsten Gipfel der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) Ende des Monats in Argentinien treffen.

„Wir haben über viele Themen gesprochen, wobei der Schwerpunkt klar auf Handel lag.“ Xi äußerte in chinesischen Staatsmedien die Hoffnung, dass beide Länder in der Lage sein werden, eine stabile und gesunde Beziehung aufzubauen. Er und Trump hofften, die bilaterale Handelszusammenarbeit auszuweiten, sagte Xi im Sender Chttps. Er sei auch zu dem Treffen mit Trump am Rande des G20-Gipfels in Buenos Aires bereit.

Die USA haben bereits Zölle im Volumen von 250 Milliarden Dollar gegen China verhängt. Die Volksrepublik reagierte mit Strafzöllen auf US-Güter im Wert von 110 Milliarden Dollar, vor allem im Agrarsektor. Trump hat wiederholt damit gedroht, sämtliche China-Importe mit Zöllen zu belegen.

Sein Wirtschaftsberater Larry Kudlow hält eine weitere Zuspitzung des Handelsstreits mit China aber für keine ausgemachte Sache. Zusätzliche Strafzölle seien nicht „in Stein gemeißelt“, hatte Kudlow am Mittwoch dem TV-Sender CNBC gesagt. Trump habe zudem deutlich gemacht, dass im Falle einer gütlichen Einigung mit der Führung in Peking Zölle zurückgenommen werden könnten.

Trump stört sich an dem großen US-Handelsdefizit im Warenaustausch mit China. Er wirft der Volksrepublik Dumpingpreise, Technologiediebstahl und andere unfaire Handelspraktiken vor. China bestreitet die Vorwürfe

  • dpa
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