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Handelsstreit US-Militär sucht Bezugsquellen für Seltene Erden außerhalb Chinas

Seltene Erden sind eine der wichtigsten strategischen Ressourcen im Handelsstreit. Wegen des Exportstopps suchen die USA nun auch außerhalb Chinas.
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Die USA decken gegenwärtig 80 Prozent ihres Bedarfs an Seltenen Erden aus der Volksrepublik China. Quelle: dpa
Abbaustelle von seltenen Erden

Die USA decken gegenwärtig 80 Prozent ihres Bedarfs an Seltenen Erden aus der Volksrepublik China.

(Foto: dpa)

Chicago, LondonVor dem Hintergrund des Handelskonflikts mit China sucht das US-Militär nach anderen Bezugsquellen für Seltene Erden. Das Verteidigungsministerium habe Gespräche mit Mkango Resources in Malawi und anderen Unternehmen in der ganzen Welt aufgenommen, sagte am Mittwoch Jason Nie, ein Mitarbeiter der Defense Logistics Agency (DLA) des Ministeriums während einer Konferenz in Chicago.

„Wir suchen nach jeder Quelle außerhalb Chinas", sagte er der Nachrichtenagentur Reuters. Es müsse mehr als nur einen Produzenten geben. Seltene Erden sind in Rüstungsgütern von Kampfjets bis Nachtsichtgeräten enthalten. Zwar kontrolliert China nur ein Drittel der weltweiten Vorkommen an Seltenen Erden. Allerdings verfügt es über vier Fünftel der Verarbeitungsanlagen.

Entsprechend decken die USA gegenwärtig 80 Prozent ihres Bedarfs aus der Volksrepublik. Chinas Staatsmedien hatten Ende Mai wegen des Handelskonflikts über eine Begrenzung des Exportes in die USA spekuliert. Die Regierung in Peking hatte diesen Schritt bereits 2010 nach einem diplomatischen Streit gegenüber Japan vollzogen.

Mehr: Die USA und der Iran versichern, keinen Krieg zu wollen. Doch die Lage spitzt sich täglich zu. Meinungsverschiedenheiten in der eigenen Regierung beim Thema Iran, dementiert Trump.

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  • rtr
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