Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Handelsstreit USA weichen wohl Forderungen nach Abbau chinesischer Subventionen auf

Ein Abbau der Industrie-Subventionen ist schwierig, da er einen Kernbereich der chinesischen Wirtschaftspolitik betrifft. Nun sind die USA aber wohl zu einem Kompromiss bereit.
Kommentieren
Ein Schwerpunkt der Verhandlungen solle auf leichter erreichbare Ziele gelegt werden, hieß es. Quelle: dpa
Handelsstreit zwischen USA und China

Ein Schwerpunkt der Verhandlungen solle auf leichter erreichbare Ziele gelegt werden, hieß es.

(Foto: dpa)

Washington/Peking In den Handelsgesprächen mit China sind die USA offenbar bereit, ihre Forderungen nach dem Abbau von Industrie-Subventionen abzuschwächen. Dies sagten zwei Quellen, die über den Stand der Verhandlungen informiert werden, der Nachrichtenagentur Reuters. Demnach wollen die amerikanischen Unterhändler von den ursprünglichen Vorstellungen über den Abbau staatlicher Unterstützung für Unternehmen abrücken, damit ein Erfolg bei den Verhandlungen etwa im kommenden Monat erreicht werden kann.

Ein Schwerpunkt der Verhandlungen solle stattdessen auf leichter erreichbare Ziele gelegt werden, hieß es. Dazu zähle ein Ende des erzwungenen Technologie-Transfers, der verbesserte Schutz geistigen Eigentums und die weitere Öffnung des chinesischen Marktes.

Ein Abbau der Industrie-Subventionen wird als schwierig angesehen, da er einen Kernbereich der chinesischen Wirtschaftspolitik betrifft. Die Regierung in Peking garantiert Firmen im Staatsbesitz Subventionen und Steuererleichterungen. Das gilt auch für Wirtschaftssektoren, die als strategisch für die längerfristige Entwicklung des Landes angesehen werden. Unter Chinas Präsidenten Xi Jinping ist die Rolle des Staates in Teilen der Wirtschaft verstärkt worden.

„Falls die US-Unterhändler als Erfolg definieren, dass Chinas Wirtschaft ihre Arbeitsweisen ändern, wird es nie zu einem Deal kommen“, sagte eine der Quellen. „Ein Deal, der Xi schwach aussehen lässt, ist für Xi ein wertloser Deal. Jeder Deal, den wir bekommen, wird besser sein, als das, was wir haben.“

  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "Handelsstreit: USA weichen wohl Forderungen nach Abbau chinesischer Subventionen auf"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote