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Handelsstreit Washington lässt erste Ergebnisse nach Gesprächen mit China durchsickern

China und die USA haben ihre Handelsgespräche beendet. Obwohl sie ihre Ergebnisse in Kürze vorstellen wollen, machte Washington bereits Inhalte öffentlich.
Update: 09.01.2019 - 17:30 Uhr Kommentieren
Die Verhandlungen sind sogar um einen Tag verlängert worden, damit man eine positive Lösung findet. Quelle: dpa
Flaggen von China und den USA

Die Verhandlungen sind sogar um einen Tag verlängert worden, damit man eine positive Lösung findet.

(Foto: dpa)

Peking Eigentlich sollten die Gespräche zwischen Vertretern der USA und Chinas nur zwei Tage dauern. Nun endeten die Verhandlungen doch erst an diesem Mittwoch – und nicht wie geplant am Dienstag. Das zeige, so heißt es aus Peking, wie ernsthaft die beiden größten Volkswirtschaften der Welt die Gespräche geführt hätten. Und auch US-Präsident Donald Trump zeigte sich zufrieden: Seiner Meinung nach liefen die Gespräche „sehr gut“.

Die gesamten Ergebnisse des Treffens wollen beide Nationen in Kürze bekanntgeben, einem chinesischen Medienbericht zufolge bereits am Donnerstagmorgen. Das Büro des US-Handelsbeauftragten veröffentlichte aber bereits an diesem Mittwoch in Washington einige Informationen.

So soll die Volksrepublik den USA zugesagt haben, in größerem Maße bestimmte Güter und Dienstleistungen aus den USA zu kaufen. Zudem sei es in den Gesprächen um Wege gegangen, wie Fairness und Ausgewogenheit in den Handelsbeziehungen beider Länder erreicht werden könnten. Darüber hinaus sei über strukturelle Veränderungen auf chinesischer Seite bei den Themen Technologie-Transfer, geistiges Eigentum und Handelsbarrieren gesprochen worden.

Den internationalen Märkten gab die dreitägige Verhandlung positive Impulse. So legten die asiatischen Aktienkurse kräftig zu. In Hongkong schloss der Hang-Seng-Index 2,1 Prozent höher.

Und auch in den USA treibt die Hoffnung auf eine Lösung im Handelsstreit die Börsen weiter nach oben: Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq notierten am Mittwoch nach Handelsstart moderat im Plus. Der Dax ging mit einem leichten Plus aus dem Handel.

Im Handelsstreit mit den USA hatte Trump im vergangenen Jahr Strafzölle von bis zu 25 Prozent auf chinesische Exporte in die USA verhängt. Die Zölle betreffen Waren im Umfang von 250 Milliarden Dollar, umgerechnet 220 Milliarden Euro.

Die USA beklagen mangelnden Marktzugang, Produktpiraterie, zwangsweisen Technologietransfer und staatliche Subventionen Chinas im Rennen um die globale Technologieführerschaft.

Peking antwortete mit Zollerhöhungen im Umfang von 110 Milliarden Dollar für US-Waren, verlangsamte die Zollabfertigung bei US-Unternehmen und stoppte die Ausgabe von Lizenzen im Finanzsektor und anderen Geschäftsbereichen.

US-Präsident Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hatten sich am 1. Dezember nach dem Gipfel der großen Wirtschaftsmächte (G20) in Buenos Aires auf einen vorübergehenden „Waffenstillstand“ geeinigt. Die USA setzten China eine Frist bis 1. März, um Entgegenkommen zu zeigen.

Wirtschaftsexperten warnen davor, dass eine Eskalation zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt auch schwere Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft haben würde.

Mit Agenturmaterial.

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