Hausbank der EU S&P senkt Ausblick für Europäische Investitionsbank

Nach der Abstufung von neun Euro-Ländern hat die Rating-Agentur Standard & Poor's (S&P) auch den Ausblick für die Hausbank der Europäischen Union gesenkt. Die Bonitätsprüfer drehten den Ausblick für die Europäische Investitionsbank (EIB) auf negativ.
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Konzernzentrale von Standard and Poors in New York: Ausblick für EIB gesenkt. Quelle: dapd

Konzernzentrale von Standard and Poors in New York: Ausblick für EIB gesenkt.

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Der schlechtere Ausblick gilt als Vorstufe einer möglichen Abstufung, erklärte S&P am Dienstag. „Der negative Ausblick spiegelt unsere Ansicht einer möglichen Abstufung im Jahr 2012 oder 2013 wider“, teilte die Rating-Agentur mit.

S&P begründete diese Entscheidung mit sich verschlechternden Aussichten für die Niederlande, Finnland und Luxemburg – sie sind seit Freitag neben Deutschland die letzten von S&P noch mit der Bestnote AAA bewerteten Staaten der Euro-Zone. Nachdem die Rating-Agentur Frankreich und Österreich ihre Top-Note entzogen hatte, fiel automatisch bei der EIB deren abrufbares Kapital von AAA-Ländern von 137 Milliarden Euro auf 96 Milliarden Euro.

Zunächst ließ die Rating-Agentur die Bewertung des größten supranationalen Finanzhauses aber noch unverändert bei AAA für die langfristige Bonität und der Note A-1+ beim kurzfristigen Rating - trotz „weniger-günstiger“ Kapital- und Liquiditätszahlen verglichen mit den meisten anderen mit AAA bewerteten Institutionen, wie S&P weiter mitteilte.

  • afp
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