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Haushalt 2015 Athen sieht Licht am Ende des Tunnels

Gute Nachrichten für Griechenlands Wirtschaft: Das Wachstum soll im kommenden Jahr fast drei Prozent betragen. Die Arbeitslosenquote soll sinken, wie auch die Schulden. Die Troika ist da allerdings nicht so optimistisch.
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Touristen besuchen die Akropolis in Athen. Griechenland sieht seine Wirtschaft wieder auf gutem Weg – die Troika bleibt allerdings skeptisch. Quelle: dpa

Touristen besuchen die Akropolis in Athen. Griechenland sieht seine Wirtschaft wieder auf gutem Weg – die Troika bleibt allerdings skeptisch.

(Foto: dpa)

Athen Griechenland sieht nach Jahren der Krise Licht am Ende des Tunnels. Das geht aus dem Haushaltsentwurf für 2015 hervor, den Finanzminister Gikas Hardouvelis am Freitag ins Parlament einbrachte.

Athen rechnet im kommenden Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 2,9 Prozent, wie Hardouvelis' Vertreter Christos Staikouras im Vorfeld ankündigte. Die Arbeitslosenquote soll von 24,8 auf 22,6 Prozent zurückgehen und der gesamte Schuldenstand um mehr als sechs Prozent auf 171 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) sinken.

Außerdem gehe Athen von einem ausgeglichenen Haushalt und drei Prozent Primärüberschuss aus - das ist ein Plus ohne Berücksichtigung der Zinsen auf die Staatsschulden. Zugleich räumte Staikouras in den den Medien Unstimmigkeiten mit der Troika der Geldgeber Griechenlands ein. „Die Troika hat andere Prognosen und sieht eine Haushaltslücke“, wird er zitiert. Dahinter verbirgt sich innenpolitischer Sprengstoff: Seitens der Troika werden weitere Anpassungen gefordert. Athen lehnt das aus Sorge vor neuen Protesten und politischer Destabilisierung ab.

Der Entwurf soll am 7. Dezember verabschiedet werden, einen Tag vor der nächsten Sitzung der Eurogruppe. Griechenland möchte bis zu dahin zu einer Einigung mit seinen Geldgebern kommen, um das Ende des Stützungsprogramms der Europartner auszuhandeln, welches zum Jahresende ausläuft.

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  • dpa
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2 Kommentare zu "Haushalt 2015: Athen sieht Licht am Ende des Tunnels"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Dieses Land hat definitiv jeglichen Anspruch auf Glaubwürdigkeit auf Jahrtausende hin verspielt.

  • Am besten läßt man Athen einmal wirtschaften ohne weitere Zuschüsse zu geben - dann löst sich das Problem, auf die eine oder andere Weise.