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Haushalt beschlossen Auch die EU muss sparen

Die 27 EU-Staaten müssen sparen - und nun soll auch die Europäische Union selbst den Gürtel enger schnallen. Die Kommission fürchtet, vielleicht nicht mehr alle Rechnungen bezahlen zu können.
19.11.2011 - 15:46 Uhr 11 Kommentare

Brüssel Die Europäische Union muss im kommenden Jahr sparen. Der EU-Haushalt erlaubt 2012 Ausgaben in Höhe von 129,08 Milliarden Euro. Dies beschlossen Vertreter der Regierungen und des Europaparlaments nach fast 17-stündigen Verhandlungen am Samstag in Brüssel. Das bedeutet, dass die Ausgaben gegenüber dem laufenden Jahr maximal um 1,86 Prozent steigen dürfen - weniger als die von der EU-Kommission geschätzte Inflationsrate von 2,0 Prozent.

Damit setzten sich die Regierungen der 27 EU-Staaten mit ihrem Sparkurs gegenüber dem Parlament durch. Die Abgeordneten hatten ein Budget von 133,1 Milliarden Euro und damit Mehrausgaben von 5,2 Prozent im Vergleich zu 2011 gefordert.

Die Steigerungsrate von 1,86 Prozent liegt nach Angaben des Ministerrates vom Samstag unter dem bisher errechneten Wert von 2,02 Prozent, weil zugleich das Budget für das laufende Jahr 2011 um rund 550 Millionen Euro nach oben korrigiert wurde. Dabei verringerten sich aber die Beiträge der Mitgliedstaaten wegen höherer eigener Einnahmen der EU durch Steuern und Strafen um rund 700 Millionen Euro.

Ein-Euro-Stücke liegen in einer Geldbörse. Quelle: dpa

Ein-Euro-Stücke liegen in einer Geldbörse.

(Foto: dpa)

„Dies ist ein Sparhaushalt“, sagte der für den Haushalt zuständige EU-Kommissar Janusz Lewandowski. Er hatte für das kommende Jahr 132,7 Milliarden Euro gefordert. Es gebe jetzt „die ernste Gefahr, dass der EU-Kommission im kommenden Jahr das Geld ausgeht und sie nicht in der Lage sein wird, allen Verpflichtungen nachzukommen“.

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    11 Kommentare zu "Haushalt beschlossen: Auch die EU muss sparen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Steckt diese Freak-Show "EU-Kommission" in einen fernsteuerbaren Hubschrauber der US-Airforce und landet mit diesem mitten im Talibangebiet. Ein Problem weniger.

    • Hämisches Grinsen bei Ihrem Kommentar "Kommissarbefehl" könnte ich mir nicht verkneifen! Und Grinsen / Lächeln ist ja bekanntlich in Krisenzeiten nie schaden!

    • Wasserkopf
      ------------
      Wenn man von einer Nichtbegleichung von Rechnungen spricht,
      so wird das sicherlich nicht zum Nachteil der Personal-
      kosten, des sich mit sich selbst beschäftigenden Wasser-
      kopfes, erfolgen!!

    • Es wird allerhöchste Zeit, den Nuttenverein EU, der pro Jahr 129 Milliarden Euro verschlingt, nachhaltig und alternativlos aufzulösen.

    • Ist Euch bewußt, welche Dimension des EU-Putsches mittlerweile abläuft?

      Da werden zwei gewählte Regierungschefs zum Rücktritt erpreßt von nicht gewählten Kommissaren und Bankstern mit Hilfe der gekauften Medien. Sie werden ersetzt ohne Wahlen durch reinrassige Goldman-Sachs-Funktionäre, Bilderberger/CFR-Köpfe. Ein Notenbankchefposten wird besetzt mit einer Figur exakt gleicher Herkunft.

      Der Fall Monti ist sogar extrem dreist: Ex-EU-Kommissar! Goldman-Sachs-Mann! CFR-Chef, Bilderberger-Chef! Nicht einmal Parlamentsmitglied, nicht gewählt. Einfach eingesetzt und fordert sogar schon Amtszeiten und Ermächtigungen auch noch im Wirtschaftsbereich!

      Unglaubliche, unverhohlene Putsche, nicht wie man es von früher durch das Militär kennt. Nein, durch Bankster und Geheimbundleute, vollkommen offensichtlich! Die gleichgeschaltete Presse feiert das noch!

      Gemäß:
      “If he doesn’t act expeditiously he will surely suffer the faith of two of his Mediterranean colleagues who have been replaced by Wall Street professionals.”

      Kurz auf den Punkt gebracht: Wenn der Franzbranntzwerg nicht funktioniert, wird er, wie seine beiden Kollegen, durch Wall-Street-Profis ersetzt! Ist eigentlich wirklich schon durchgesackt, welche Dimension des EU-Putsches mittlerweile abläuft? Wie extrem unverhohlen, frech und kalt die Regierungen beseitigt und durch reinrassige Diktatoren ersetzt werden?

      Ich glaube die Gefahr, in der wir schweben, ist noch immer keinem klar! Es geht um Alles, nur nicht um den Euro! Der ist nur das Mittel zum Zweck von Ermächtigungsgesetzen und Putschen, wie sie noch nie da waren!

    • Die Kommission kann sich glücklich schätzen, daß es nur "Spar"wut ist. Früher gab es einmal einen unsäglichen "Kommissarbefehl".

    • Wenn die Bande 5% mehr gefordert hat, und bei einer Begrenzung auf 1,8% von Sparwut spricht, dann sagt das einfach nur aus das diese Bande von #Schmatotzern den Bezug zur Realität verloren hat.

    • Es wurde vor einigen Jahren, daß Subsidiaritätsprinzips postuliert. Dieses Prinzip sollten wir jetzt in der Europäischen Gemeinschaft verfolgen.

      Ist es heutzutage noch Zeitgemäß das über die Landwirtschaftliche Produktion und dessen Preise eine Behörde in Brüssel entscheidet?

      Wäre es nicht sinnvoller wenn wieder jeder Staat in der Europäischen Union die Aufgabe wieder selber übernimmt?

      Dieser Bereich ist existentiell für jedes Volk! Es geht darum die Gefahr von Hungersnöten abzuwenden. Wir kennen doch die Hungerwinter nach dem Embargo der Engländer.

      Ist es notwendig, daß jede Gemeinde in der Europäischen Union nur noch nach Anweisungen aus Brüssel arbeiten ohne, daß die regionalen Besonderheiten beachten werden.

      Viele Entscheidungen lassen sich in der Gemeinde viel schneller und besser regeln als es eine Behörde aus einem anderen Land regeln könnte.

      Die Abkehr von der EU und die Hinwendung zu einer EFTA ist das Gebot der Stunde.

      Die EU hat keine Lösung auf die „Internationalen Fragen“. Die EU ist ein Konstrukt der ehemaligen Kolonialmächte England und Frankreich die damit eine Antwort auf ihren schwindenden Einfluss suchten.

      Darum existiert die EU.

      Die EU liegt nicht in Deutschen Interesse und noch weniger im Interesse der meisten Europäischen Länder.




    • 129 Milliarden Euro ist eine gewaltige Summe - mit diesen Mitteln kann man Griechenland sanieren!
      In dieser Situation nochmal 5% Aufschlag zu verlangen finde ich schon etwas komisch.
      Was stellt eigentlich die EU mit diesen Geldern an?

    • Brauchen wir tatsächlich 27 "Kommissare und 50.000 Beamte bei der EU. Die Hälfte würde sicher reichen und dann wären es mit Sicherheit immer noch 50% zu viel unnütze Brotfresser.

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