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Haushaltspläne 2013 Euro-Zone macht 250 Milliarden neue Schulden

Die Staatsschulden wachsen – nicht nur in den Krisenländern, sondern auch in Deutschland. Immerhin: 250 Milliarden Euro neue Schulden, die die Euro-Zone macht, sind immer noch 19 Prozent weniger als im Vorjahr.
21.12.2012 - 14:30 Uhr 2 Kommentare
Die Staatsverschuldung in Deutschland ist auf einem Rekordhoch. Quelle: dpa

Die Staatsverschuldung in Deutschland ist auf einem Rekordhoch.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Es sprudelt gewaltig in der deutschen Steuerquelle. Von Januar bis November dieses Jahres sind die Einnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent gestiegen – auf 479 Milliarden Euro. Auch im Dezember wird ein Plus erwartet. Am Jahresende könnte damit ein neuer Rekordwert stehen und erstmals die Marke von 600 Milliarden Euro geknackt werden.

Trotz des Anstiegs auf der Einnahmenseite will die Bundesregierung im nächsten Jahr aber wieder neue Kredite aufnehmen. Insgesamt wird sich die Neuverschuldung des Bundes nach den bisherigen Haushaltsplänen auf ungefähr 25 Milliarden Euro belaufen. Von den 302,2 Milliarden Euro, die im Haushalt als Ausgaben eingeplant sind, werden allein 33,3 Milliarden für die bisherigen Schulden ausgegeben – also vor allem für die Zahlung von Kreditzinsen.

Kritik kommt aus der Opposition: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hätte die Mehreinnahmen verwenden müssen, um Deutschlands Etat weiter zu sanieren. Der Minister hätte noch mehr Kosten auf der Ausgabenseite streichen müssen.

Denn der Schuldenstand ist auf einem Rekordhoch – und steigt immer weiter. Dem Bund der Steuerzahler zufolge beträgt die derzeitige Staatsverschuldung 2062 Billionen Euro. 2013 werden diese Schulden noch weiter wachsen.

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    Ausgeglichene Haushalte erst 2014
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    2 Kommentare zu "Haushaltspläne 2013: Euro-Zone macht 250 Milliarden neue Schulden"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Hahahahaha...ausgegeglichener Haushalt 2014 und sofort kommt die Einschränkung hinzu, daß dies natürlich vom weiteren Verlauf der Krise abhängt.
      Übersetzt heißt das nichts anderes als: Es wird in einer europäischen Währungsunion mit einer einheitlichen Währung namens EURO niemals mehr ausgeglichene Haushalte geben, sondern lediglich immer höhere Schuldenberge.

    • Was soll die blöde Überschrift? Die "Eurozone" macht schon mal nichts, sondern die einzelnen Staaten machen jeweils eigenverantwortlich Schulden und sollen diese dann auch gefälligst eigenverantwortlich und eigenständig zurückzahlen!

      Niemand will diesen EUdSSR-Mist und die Vergemeinschaftung von Schulden! Die fremden FPIGS-Staaten sollen endlich lernen mit Geld umzugehen anstatt nur Bunga-Bunga, aber das tun sie nur wenn man sie nicht "rettet", indem man ständig das Geld des Steuerzahlers veruntreut.

      Man sollte nur mal überlegen, was alleine der stinkende Brüssel-Moloch dem deutschen Steuerzahler die letzten 40 Jahre gekostet hat und daraus die entsprechenden Konsequenzen ziehen!

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