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Hedgefonds-Manager Gericht gibt Auslieferung Homms an die USA statt

Der mutmaßliche Millionenbetrüger und ehemalige Hedgefonds-Manager Florian Homm kann in die USA ausgeliefert werden. Die USA hätten in Sachen Homm „außergewöhnlichen Druck“ gemacht, sagte ein Mailänder Anwalt.
10.01.2014 - 20:18 Uhr Kommentieren
Der mutmaßliche Millionenbetrüger und ehemalige Hedgefond-Manager Florian Homm im Jahr 2006 bei einer Talkshow. Er wird an die USA ausgeliefert. Quelle: dpa

Der mutmaßliche Millionenbetrüger und ehemalige Hedgefond-Manager Florian Homm im Jahr 2006 bei einer Talkshow. Er wird an die USA ausgeliefert.

(Foto: dpa)

Rom Der mutmaßliche Millionenbetrüger und ehemalige Hedgefonds-Manager Florian Homm kann in die USA ausgeliefert werden. Das oberste italienische Berufungsgericht habe dem Ersuchen der Amerikaner stattgegeben, berichtete am Freitag die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Wie stern.de berichtet, will Homms Anwalt Mario Zanchetti nun vor den Europäischen Gerichtshof ziehen, um die Auslieferung noch zu verhindern. Die USA hätten in Sachen Homm „außergewöhnlichen Druck“ gemacht, sagte der Mailänder Anwalt stern.de.

Der 54-Jährige leidet dem Bericht zufolge an Multipler Sklerose. Das Gericht habe deshalb einen Gutachter hinzugezogen. Seiner Einschätzung nach befinde sich die Krankheit in einem leichten bis mittleren Stadium. Einer Inhaftierung stehe nichts im Wege.

Homm war im März 2013 nach fünf Jahren Flucht in Italien festgenommen worden. Dem Manager wird Betrug in großem Stil bei Wertpapier-Geschäften vorgeworfen. Anleger sollen um einen dreistelligen Millionenbetrag geprellt worden sein. Ihm droht in den USA eine hohe Haftstrafe - ähnlich wie beim Finanzjongleur Bernhard Madoff, der zu 150 Jahren Haft verurteilt wurde.

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