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Heikle Mission Merkel nimmt Einladung in die Türkei an

Der türkische Außenminister Abdullah Gül hat die designierte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem Treffen in Berlin zu einem Besuch in der Türkei eingeladen. Die heikle Mission wird CDU-Chefin schon in Kürze an den Bosporus führen.
Angela Merkel mit dem türkischen Minister Abdullah Gül. Foto: dpa Quelle: dpa

Angela Merkel mit dem türkischen Minister Abdullah Gül. Foto: dpa

(Foto: dpa)

HB BERLIN. Gül sagte am Freitag nach einem rund einstündigen Gespräch mit Merkel, er sei sicher, dass die künftige Regierungschefin seine Einladung für Anfang nächsten Jahres annehmen werde. Er sei sich mit Merkel einig, dass die besonderen Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei weiter ausgebaut werden sollten. Gül betonte vor allem die enge wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Staaten. Es sei zu beobachten, dass Deutschland ein stärkeres Gewicht in der Staatengemeinschaft anstrebe. Dies würde Deutschland an der Seite der Türkei leichter fallen.

Merkel nahm die Einladung umgehend an und betonte, ihr sei trotz der Meinungsverschiedenheiten in der Frage einer EU-Vollmitgliedschaft an einer "guten und intensiven Zusammenarbeit" mit Ankara sehr gelegen. Die Unionsparteien sind gegen eine EU-Vollmitgliedschaft der Türkei. Merkel sagte, sie haben in dem Gespräch mit Gül auf den Koalitionsvertrag mit der SPD verwiesen. Darin ist festgeschrieben, dass die EU-Verhandlungen mit der Türkei ergebnisoffen geführt werden sollen. Sollte die Türkei die Aufnahmekriterien nicht erfüllen oder die EU nicht aufnahmefähig sein soll ein privilegiertes Verhältnis zwischen der EU und der Türkei angestrebt werden.

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