Hilfsgeldzahlungen Eurogruppe gibt Milliarden für Athen frei

Das Rückkaufprogramm griechischer Staatsanleihen ist gut gelaufen, finden die Euro-Finanzminister. Deshalb erhält Athen nun die ausstehende Hilfsgeld-Tranche über 34 Milliarden Euro.
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Durchatmen in Athen: Die Euro-Gruppe hat die benötigte Hilfsgeldzahlung freigegeben. Quelle: dapd

Durchatmen in Athen: Die Euro-Gruppe hat die benötigte Hilfsgeldzahlung freigegeben.

(Foto: dapd)

BrüsselDie Eurogruppe hat am Donnerstag die Freigabe monatelang blockierter Hilfen für Griechenland im Umfang von 34 Milliarden Euro beschlossen. „Die Sitzung ist beendet, die Freigabe der Finanzhilfen wurde akzeptiert“, sagte der Sprecher von Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker nach dem Treffen der Euro-Finanzminister am Mittag in Brüssel.

Die internationalen Geldgeber hatten die Überweisung des Geldes, das seit Juni eingefroren war, davon abhängig gemacht, dass Athen sein Programm zum Rückkauf griechischer Staatsanleihen erfolgreich abschließt. Ohne weitere Hilfsgelder von Euro-Ländern und Internationalem Währungsfonds (IWF) droht dem überschuldeten Land die Staatspleite.

Nach Angaben der griechischen Schuldenagentur PDMA liegen Angebote der Gläubiger über den Rückkauf von Staatsanleihen über 31,9 Milliarden Euro vor, wobei den Gläubigern im Schnitt pro Euro ein Preis von 33,8 Cent geboten wurde. Das Rückkaufprogramm mit geliehenen Geldern des Europäischen Rettungsfonds EFSF soll die griechische Staatsschuld um rund 20 Milliarden Euro verringern.

 
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12 Kommentare zu "Hilfsgeldzahlungen: Eurogruppe gibt 34 Milliarden Euro für Athen frei"

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  • Einwohnerzahl ca. 11 Mio.
    davon im erwerbsfähigen Alter ca. 4 Mio.
    davon Transferleistungsempfänger oder gar keine Bezüge 2
    Mio.;
    davon 1,15 Mio Beschäftigte im öffentlichen Dienst.
    Verbleiben also 850 Tsd. erwerbstätige Griechen, von denen auch noch mehr als 80 % im Dienstleistungssektor tätig sind.
    Beste Voraussetzungen für einen Schuldenschnitt von 100 %.

  • Cool,

    wenn ich mal kein Geld habe um meine Kredite zurück zu bezahlen bekomme ich einfach neue Kredite etc. etc.
    Super Logik, leuchtet voll ein.
    Ich glaube dazu muss man wie Merkel studiert haben.lol
    Ich fordere Gleichbehandlung!
    Wenn ich mir ein Villa kaufe und diese nicht bezahlen kann will ich einfach noch mehr Kredit bekommen!!!!!!!!!!!
    Und schon ist die Welt in Ordnung.

  • Betrügern leiht man kein Geld - kein seriöser Kaufmann tut das. Warum sollte Deutschland Griechenland noch mehr Geld leihen oder gar schenken, wenn dieses Land durch Betrug mit Haushaltsdaten sich in die EU rechtswidrig eingeschlichen hat. Transferleistungen sind schon aus prinzipiellen Gründen in der EU ausgeschlossen. Der Deutsche Steuerzahler leidet schon genug darunter, daß er den aufgeblähten Apparat der Beamten und öffentlich Bediensteten im eigenen Land durchfüttern muß, hier ist die Schmerzgrenze schon lange erreicht. Dann auch noch dem betrügerischen Herrn Venizelos und seiner griechischen Beamtenmafia ein unbeschwertes Dolce Vita zu finanzieren, da hört der Spaß nun wirklich auf !
    Europa kann nur funktionieren, wenn Partner mit gleichen Leistungsstandards kooperieren, so ist es auch in den Verträgen vorgesehen. Da Griechenland zu keinem Zeitpunkt diese Standards erfüllt hat, gehört es eindeutig nicht in die EU, sondern muß sich in einem separaten Entwicklungsprozess an diese Standards heranarbeiten - mit der Drachme.

  • Und alles komplett illegal und gegen jede Regel "wie der Euro den Deutschen versprochen wurde" wurde verstoßen.

    Die EUdSSR und die FPIGS-Länder sind der größte Verbrecher-Abschaum, der jemals gelebt hat!

  • 'steuerhilfe.net' sagt
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    Stimmt so nicht, die haben 49 Milliarden freigegeben, 5 Milliarden mehr als veranschlagt. (Quelle boersego.de)
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    Das haben Sie mißverstanden - 34 Milliarden werden diesen Monat gezahlt, insgesamt 49 Milliarden bis Ende Marz 2013:

    "ESM AND EFSF BAILOUT FUNDS HEAD KLAUS REGLING

    ON THE DISBURSEMENT OF FUNDS TO GREECE:

    "After the approval by the Eurogroup today, the EFSF is prepared to make available to Greece 49.1 billion euros between now and the end of March.

    "Within this envelope of 49.1 billion between now and the end of March, we will disburse immediately in the next few days 34.3 billion. This has three elements... 16 billion euro for the bank recapitalisation and bank resolution, 7 billion for budgetary financing and 11.3 billion euro to finance the debt buyback.""

    +++

    'steuerhilfe.net' sagt
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    Diese sind als Weihnachtsgeschenk sicherlich, für die korrupte, politische Kaste und ihre Parteikader in Athen gedacht.
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    Gedacht ist das nicht - wieviel von den Hilfsgeldern wieder veruntreut wird kann man natürlich jetzt noch nicht wissen.

  • Griechenland will nächstes Jahr seine Schulden von 9 Milliarden an Firmen zurückzahlen.

    "BERLIN, Dec 13 (Reuters) - Greece aims to pay off its outstanding bills to foreign and domestic firms totalling 9 billion euros in 2013, the country's economy minister said on Thursday."

    Das war wohl Teil des "Deals".

    Wir sind gespannt, wieviel tatsächlich zurückgezahlt wird, und wieviel an die Kleptokraten geht.

  • 'hafnersp' sagt
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    Das ist die wunderbare Euro-Logik: erst zockt Ihr Eure Gläubiger ab, liebe Griechen"eliten", und dann gibts zur Belohnung noch die zig Milliarden von den Rettungsschirmen der EUdSSR obendrauf. Damit könnte ihr dann so tun, als ob Ihr solvent seid und das Geld wieder an unsere Banken weiterleiten.
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    Die Staatsschuld Griechenlands wird inzwischen überwiegend vom EFSF gehalten - und NICHT von Banken.

  • Sehr passend dazu (und zur Absegnung der EU/EZB-Bankenaufsicht) steigt der EUR und fällt der Goldpreis ...
    Weil Schäuble sich 'durchgesetzt' hat ...

    ... *lol*

  • Sie meinen sicher Monate, nicht Jahre.

  • Das ist die wunderbare Euro-Logik: erst zockt Ihr Eure Gläubiger ab, liebe Griechen"eliten", und dann gibts zur Belohnung noch die zig Milliarden von den Rettungsschirmen der EUdSSR obendrauf. Damit könnte ihr dann so tun, als ob Ihr solvent seid und das Geld wieder an unsere Banken weiterleiten.

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