Hillary Clinton unter Druck Mail-Affäre lässt Republikaner erstarken

Weil sie einen privaten E-Mail Account auch dienstlich nutzte, steht die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton in der Kritik. Bei einer möglichen Präsidentschaftskandidatur könnte das einen Nachteil bedeuten.
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Hillary Clinton macht eine E-Mail-Affäre zu schaffen. Quelle: AFP
Mögliche Präsidentschaftskandidatur

Hillary Clinton macht eine E-Mail-Affäre zu schaffen.

(Foto: AFP)

WashingtonDie Affäre um einen privaten E-Mail-Server setzt der ehemaligen US-Außenministerin Hillary Clinton politisch zu. Eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage der Quinnipiac University zur Präsidentenwahl zeigt ein Erstarken führender Republikaner in wichtigen Bundesstaaten.

So liege die Demokratin in Colorado und Iowa mit US-Senator Rand Paul etwa gleichauf, der am Dienstag seine Kandidatur bekanntgegeben hatte. In Virginia lag sie dagegen mit 47 zu 43 Prozent vorn. Nicht nur Paul, sondern praktisch alle potenziellen Kandidaten der Republikaner hätten zugelegt, erklärte Wahlforscher Peter Brown. Clinton hat ihre Kandidatur für die Abstimmung im November 2016 noch nicht bekanntgegeben. Ein Ankündigung wird noch im April erwartet.

Die Politikerin hatte als Außenministerin ein privates E-Mail-Konto dienstlich genutzt statt die offiziellen Server der Regierung in Anspruch zu nehmen. Bereits im März zeichnete sich in einer Reuters/Ipsos-Umfrage ab, dass dies auch ihre demokratischen Parteifreunde ihr übelnehmen.

Die Republikaner haben dazu Anhörungen im Kongress ins Spiel gebracht. Clinton hat Fehler im Umgang mit ihren E-Mails eingeräumt. Sie gilt mit Abstand als die Demokratin mit den größten Siegeschancen bei der Präsidentenwahl.

  • rtr
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