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Ausgepeitscht, gekreuzigt, öffentlich geköpft: Was die Welt bei der Terrormiliz „Islamischer Staat“ als barbarisch verurteilt, ist Alltag in Saudi-Arabien. Unser Reporter war bei einer öffentlichen Hinrichtung.

Kommentare

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  • worüber regen wir uns auf? geld regiert nunmal die welt. solange die saudis uns die high tech waffen für teures geld abkaufen erfährt diese brutale praxis lediglich halbgare kritik. das geschäft geht eben vor. das wissen auch die saudis. mit der relation zu china verhält es sich ähnlich. zu aller erst kommt das geschäft. die menschenrechte sind, wenn überhaupt nur lästiges beiwerk.

  • Der Artikel und viele der diesmal überraschend differenziert formulierten Kommentare machen mir eines wieder ganz klar: Diese Welt läßt sich leider nicht (mehr) in schwarz und weiß trennen, was so schön einfach wäre. Sondern unsere Welt ist eine fürchterlich dunkelgraue Suppe in der die Guten von den Bösen nicht mehr zu unterscheiden sind. Weder im Orient noch im Okzident.

  • Ein guter Artikel, der vielleicht auch ein wenig die Entstehung islamistischen Terrors erklärt. Die Todesstrafe gibt es in Saudi Arabien auch für Hochverrat wie im Artikel beschrieben wurde. Was ist denn Hochverrat? Da kann man ja viele Dinge rein packen und hat so eine Möglichkeit, sich unliebsamer Zeitgenossen zu entledigen. Und wie viele Unschuldige wurden bereits hingerichtet? Die meisten Hingerichteten haben vermutlich Angehörige. Die liegt der Gedanke an Rache dann nicht weit. Und da westliche Länder das Regime in Saudi Arabien unterstützen, kann es selbstverständlich schnell passieren, ins Visier derjenigen zu gelangen, die Rache üben wollen.

  • Nein, diese Löschung verstehe ich wirklich nicht! )o:)
    Was war DARAN unsachlich?
    Hat da jemand bei Ihnen ein Problem mit der Wahrheit? )o:)

  • Saudi-Arabien ist das Kern- und Ursprungsland des Islams und beherbergt die heiligen Städte Mekka und Medina. Das macht es auch so unglaubwürdig, wenn Volksvertreter im Westen darlegen, dass "der Islam" irgendwie viel lieber und toleranter sei, als das, im Zentrum des Islams selbst gelebt und gelehrt wird (und nicht nur dort, auch in Pakistan, Yemen, etc...).

  • Alltag ist das ganz sicher nicht. Der gesamte Artikel bleibt inhaltlich flach und spiegelt nicht das moderne Saudi Arabien mit einem Altersdurchschnitt von 25 Jahren. Das ganze Land befindet sich in einem Umbruch. Saudi Arabien ist ein starker Partner der USA, nebenbei bemerkt gibt es auch in den USA die Todesstrafe für verurteilte Mörder. Ebenfalls fliegt Saudi Arabien Seite and Seite mit den arabischen Partnern Kampfeinsätze gegen IS. Aus Deutschland und Europa allerdings scheinen einige der wahnsinnigen IS Mörder und Selbstmordattentäter zu kommen. Wie passt das zusammen?

  • Öffentliche Auspeitschungen und das Abtrennen von Gliedmaßen bei Verstößen gegen die Scharia gibt es in den USA allerdings nicht, soweit mir bekannt ist.

  • Wie man an vielen Beispielen sieht, ist die Scharia eine menschenverachtende Gesetzgebung und schon die positive Erwähnung bei uns im Westen gehört verboten, genauso wie man den Hitler-Gruß verbietet.

    Während sich alle bei uns zu recht über die 10 Morde in 10 Jahren der NSU aufregen, kann der oft türkische Islamist in Deutschland bis zu 10 Ehrenmorde pro Jahr begehen, ohne dass in der deutschen Presse ein Wort darüber verloren wird (ehrenmord.de).

  • Fortsetzung meines Kommentars von eben (sorry):

    … glauben.
    Sowas hat mit Liebe, Barmherzigkeit, Religion rein gar nichts zu tun, nur mit Macht und Unterwerfung.
    Schon aufgrund ihres hohen Missbrauchs- und Instrumentalisierungspotentials für persönliche und egoistische Zwecke - Religion wird nicht umsonst oft als „Opium fürs Volk“ bezeichnet – hat jede Art von Religion heute in einer zeitgemäßen Politik absolut nichts zu suchen. Das Leben ist auch so weiß Gott schon kompliziert genug, da muss es sich keiner noch zusätzlich – und das völlig unnötig – schwer machen lassen.

  • Mein Kommentar lässt wohl den Schluss zu, dass ich ganz allgemein etwas gegen die heutige Auslegung des Islams – und zwar ganz gleich, welcher Ausrichtung – habe.
    Deshalb möchte ich eines unbedingt klar stellen:
    Gegen die zeitgenössische Interpretation des Islams als solche, und NICHT gegen Menschen, die im islamischen Kulturraum leben und deren Glaube an Gott (es gibt nur einen) schon deswegen, also in erster Linie aufgrund ihrer ethnischen und geographischen Abstammung, in der islamischen Kultur ihren Ausdruck findet – so, wie der Glaube an Gott das bei den Menschen aus dem europäischen oder angelsächsischen Raum vorwiegend in der christlichen, bei denen aus dem asiatischen vorwiegend im buddhistischen und bei den Juden in der jüdischen Kultur seinen Ausdruck findet.
    Ich habe nicht nur gar nichts gegen die Menschen aus dem islamischen Kulturraum (in den ersten Jahrhunderten des 2. Jahrtausends war die Kultur dort bekanntlich weit höher entwickelt als unsere, und Amerikas Existenz noch vollkommen unbekannt); meine persönlichen Erfahrungen mit ihnen - sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich - waren oft besser als die mit den „Deutschen“ (vor allem, weil sie oft freundlicher und aufrichtiger zu mir sind), so dass ich die meisten von ihnen sehr schätze und respektiere. Schon deshalb ist es mir ein Bedürfnis, mich ohne Vorbehalte mit ihnen austauschen zu können.
    Gerade deshalb tut es weh, zuschauen zu müssen, wenn sich viele von ihnen (den Muslimen) von ihren offenbar allzuoft zuvorderst am eigenen Machterhalt orientierten, einflussreich-mächtigen religiösen Führern mithilfe deren beharrlichen Festhaltens an einer anachronistischen, heute absolut nicht mehr zeitgemäßen Auslegung, Lehre und Form ihrer Religion (was eigentlich nur durch bewusstes Ignorieren und Vorenthalten zwischenzeitlich - v.a. im Zeitalter der Aufklärung - hinzugewonnener, längst der gesamten Menschheit zugänglicher Erkenntnisse und Fortschritte möglich ist) manipulieren lassen zu müssen

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