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Hohe Spendensumme Keine Geldsorgen bei Occupy Wall Street

Auch wenn Kritiker bemängeln, dass es der Occupy-Bewegung allmählich an Elan fehlt, an finanzieller Unterstützung mangelt es nicht. Die Protestler haben weitaus mehr Geld gesammelt, als sie derzeit ausgeben.
29.10.2011 - 10:36 Uhr 2 Kommentare
Occupy-Proteste in Oakland, Kalifornien. Quelle: Reuters

Occupy-Proteste in Oakland, Kalifornien.

(Foto: Reuters)

Die Protestbewegung gegen die Auswüchse des Finanzsystems in New York steht selbst finanziell gut da. Wie eine den Demonstranten nahestehende Person der Nachrichtenagentur AP sagte, bekam Occupy Wall Street in den ersten fünf Wochen 454.000 Dollar an Spenden, ausgegeben wurden aber gerade einmal etwas mehr 50.000 Dollar. Das geht den Angaben zufolge aus dem ersten Finanzbericht der Demonstranten im New Yorker Zuccotti Park hervor, der dort am Freitagabend vorgestellt werden sollte. Ausgegeben wurde das Geld zumeist für Essen, Kleidung, Wäsche, Medikamente, den Internet-Zugang, Telefon- und Computerkosten. Die Ausgaben für den Park inklusive Sanitäreinrichtungen lagen bei etwas mehr als 1.100 Dollar. Was mit der großen Restsumme geschehen soll, wurde zunächst nicht bekannt.

Auch in Deutschland wollen Kapitalismus-Kritiker heute  erneut in mehreren Städten auf die Straße gehen und gegen die Macht der Banken demonstrieren. In Berlin rechnen die Veranstalter mit 700 Teilnehmern, in Frankfurt/Main mit mehreren tausend. Die sogenannte Occupy-Bewegung will den Auswüchsen des Kapitalismus Grenzen setzen. Schon seit Wochen demonstrieren Menschen weltweit in vielen Städten gegen die globale Macht der Banken.

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    • dapd
    • dpa
    • Albany/Berlin
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    2 Kommentare zu "Hohe Spendensumme: Keine Geldsorgen bei Occupy Wall Street"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Zu gerne würde ich mich einer Protestbewegung anschließen, nur lass ich mich nicht gerne auslachen. Genau jenes Gefühl habe ich allerdings wenn ich mir die Protestbewegung so anschaue. Von den Betroffenen wird sie nur belächelt. Es ist vieleicht langsam an der Zeit, sich Maßnahman zu überlegen die wirksam den Vorstellungen unser Bewegung Rechnung trägt. Ich finde es toll, dass sich auf jeden Fall mal etwas bewegt, bin allerdings lange nicht der Meinung dass die vorliegenden, die ausreichenden Mitteln sind. Es sollen Ideen gesammelt werden wie friedlicher Protest trotzdem hochwirksam gestaltet werden kann. Leute so lange wir für Papiertiger gehalten werden wird sich nichts verändern. Es muss ein gewaltfreier Maßnahmenkatalog auf den Weg gebracht werden, der die richtigen Stellen trifft. Wer heute auf drei zählen kann, wird wissen das sich gesamtdeutsche Situation noch sehr stark zuspitzen und verändern wird (zu unserem Nachteil). Fangen wir jetzt an genau so für die Krisenzeit vorzuarbeiten wie unsere Politiker, Banken, Versicherungen und Konzerne dies auch gegen uns tun. Es ist zu spät nichts mehr zu tun, wir haben alle Gelegenheiten verpasst. Macht euch langsam bereit.

    • bezahlter Pöbel also...
      Wohin mit dem Geld? - die Polizeieinsätze und den Schaden für den Tourismus sowie die umliegenden Unternehmen bezahlen natürlich!!!
      Welche korrupte Patei dahintersteht kann sich jeder denken...

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