Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Holocaust-Leugnung EU-Gipfel debattiert über Ahmadinedschads Hetzrede

Deutschland will die antiisraelischen Äußerungen des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zum Thema beim bevorstehenden EU-Gipfel machen. Bereits am Montag bestellte das Auswärtige Amt den Botschafter ein.

HB BERLIN. Die Bundesregierung habe den „dringlichen Wunsch“, dass alle EU-Mitgliedstaaten die Äußerungen in einer Erklärung missbilligen, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg am Montag in Berlin. „Wir gehen davon aus, dass die europäischen Partner den Wunsch teilen und uns unterstützen.“ Die EU-Staats- und Regierungschefs treffen sich am Donnerstag und Freitag in Brüssel.

Das Auswärtige Amt bestellte am Montag den Geschäftsträger der iranischen Botschaft ein. Dabei wurde ihm der Protest der Bundesregierung übermittelt.

Ahmadinedschad hatte vergangene Woche unter anderem das Ausmaß der Judenverfolgung während der Nazi-Zeit geleugnet und sich für die Schaffung eines jüdischen Staates auf deutschem und österreichischem Boden ausgesprochen. Schon vor einigen Wochen hat Irans Präsident international Empörung hervorgerufen, als er dafür plädierte, Israel von der Landkarte zu radieren. Steg betonte am Montag, die Äußerungen seien „ungeheuerlich“ und inakzeptabel.

Der Handelsblatt Expertencall
Startseite