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Homosexueller Tabubruch Erster offen schwuler Bürgermeister in Polen

Premiere in Polen: Der Schwulenaktivist Robert Biedron ist mit absoluter Mehrheit in das Rathaus der polnischen Kleinstadt Slupsk gewählt worden. Er will weit mehr sein als der erste offen lebende schwule Bürgermeister.
5 Kommentare
Schwulenaktivist und neuer Bürgermeister von Slupsk: Robert Biedron. Quelle: dpa

Schwulenaktivist und neuer Bürgermeister von Slupsk: Robert Biedron.

(Foto: dpa)

SlupskDas konservative Polen hat seinen ersten offen schwulen Bürgermeister. Der Homosexuellenaktivist Robert Biedron siegte bei der Stichwahl in der Ostseestadt Slupsk mit 57 Prozent der Stimmen gegen seinen Herausforderer von der regierenden Bürgerplattform (PO). „Wenn man will, kann man Berge versetzen“, sagte Biedron im Sender Tok FM. Die Beteiligung lag bei 29 Prozent, wie die staatliche Wahlkommission am Montag nach der Stichwahl am Vortag mitteilte. Er wolle der Bürgermeister aller Einwohner der Stadt sein, sagte der 38 Jahre alte Politiker auf den Stufen des Rathauses. Sein Ziel sei es, die Lokalpolitik in Slupsk von den bisherigen „Streitereien und Animositäten“ zu befreien. Die Stadt mit mehr als 90.000 Einwohnern liegt etwa 100 Kilometer westlich von Danzig (Gdansk). Biedron ist seit 2011 Abgeordneter im polnischen Parlament, dem Sejm.

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  • dpa
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5 Kommentare zu "Homosexueller Tabubruch: Erster offen schwuler Bürgermeister in Polen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Das ist eine wahre Erfolgsmeldung für die Lösung der EU-Probleme. Weiter So bis zum EU-Ende.

  • Wenn man den Deckel des Behälters, der alle politischen Pfründe beinhaltet, hochhebt, muß man feststellen, daß immer mehr Homosexuelle darin vorhanden sind. Ob die schon jetzt in der Mehrzahl sind? Das kann doch wohl nicht das Ende der Evolution sein.

  • Wenn das kein Grund zum Feiern ist. Was dann? Damit hat Polen alle Probleme gelöst. Deutschland kann seine Milliardenzahlungen einstellen.

  • Schon wieder diese unsägliche Regenbogen-Propaganda.

  • Slupsk ist das alte pommersche Stolp.

    Slupitzk, ein urtümlicher kaschubischer Begriff für "Säule"
    oder "Ständer", gemeint ist ein Ständer zum Fischetrocknen,
    ist insofern auch prädestiniert einen schwulen Bürgermeister zu präsentieren.