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Hongkong Regierungschefin Lam verurteilt US-Gesetze

Hongkongs Regierungschefin kritisiert ein neues US-Gesetz. Sie befürchtet negative Folgen für die Wirtschaft der chinesischen Sonderverwaltungszone.
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„Völlig unnötig“ – Carrie Lam reagiert auf US-Gesetze zu Hongkong

Hongkong Die Hongkonger Regierungschefin Carrie Lam hat die US-Gesetzgebung zur Unterstützung von Demonstranten in der Sonderverwaltungszone verurteilt und vor dem Verlust des Vertrauens der Unternehmen in das Finanzzentrum gewarnt. Lam sagte Reportern, dass der „Hong Kong Human Rights and Democracy Act“, der letzte Woche in US-Recht aufgenommen wurde, „völlig unnötig“ sei. „Weil die Unternehmen über die Maßnahmen besorgt sind, die die US-Regierung in Zukunft ergreifen könnte, wirkt sich das derzeit auf das Vertrauen aus“, sagte Lam.

Die ehemalige britische Kolonie hat mit ihrer ersten Rezession seit einem Jahrzehnt zu kämpfen. Die Unruhen verschrecken Touristen und haben die Einzelhandelsumsätze einbrechen lassen. Lam kündigte eine neue Runde von Hilfsmaßnahmen an, um die angeschlagene Wirtschaft der Stadt anzukurbeln.

Sie machte keine Angaben dazu, welche zusätzlichen Maßnahmen ergriffen würden, um die Wirtschaftstätigkeit anzukurbeln. Sie sagte, dass Details kurzfristig bekanntgegeben würden. Die Regierung hatte zuvor eine Entlastung von etwa 2,7 Milliarden Dollar zur Unterstützung der Wirtschaft, insbesondere des Verkehrs-, Tourismus- und Einzelhandelssektors, angeboten.

Eine weitere schlechte Nachrichten für die Wirtschaft ist, dass China als Vergeltung für die US-Gesetzgebung am Montag US-Militärschiffe und Flugzeuge verboten hat Hongkong zu besuchen – ein regelmäßiger Rast- und Erholungsstopp für die Soldaten des US-Militärs.

Mehr: Chinas neue Maßnahmen gegen die USA sind eher symbolisch – wider Erwarten. Nun kommt es darauf an, wie US-Präsident Donald Trump reagiert.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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