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Hope Hicks Trumps frühere Kommunikationschefin will offenbar vor Kongress aussagen

Hicks will laut einem Medienbericht der Vorladung des Justizausschusses im US-Repräsentantenhauses nachkommen und dort hinter verschlossenen Türen aussagen.
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Hicks war insgesamt mehr als drei Jahre für Trump tätig gewesen und hatte auch Öffentlichkeitsarbeit für sein Wahlkampfteam 2016 gemacht. Quelle: dpa
Hope Hicks

Hicks war insgesamt mehr als drei Jahre für Trump tätig gewesen und hatte auch Öffentlichkeitsarbeit für sein Wahlkampfteam 2016 gemacht.

(Foto: dpa)

WashingtonDie frühere Kommunikationschefin von US-Präsident Donald Trump, Hope Hicks, hat einem Medienbericht zufolge einer Aussage vor dem Kongress zugestimmt. Die „Washington Post“ berichtete am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf „mit dem Vorgang vertraute Personen“, Hicks wolle der Vorladung des Justizausschusses im US-Repräsentantenhauses nachkommen und dort hinter verschlossenen Türen aussagen. Geplant sei, später eine Mitschrift der Befragung zu veröffentlichen. Es könne aber sein, dass Hicks viele Fragen des Gremiums nicht beantworten werde und sich dabei auf eine Weisung aus dem Weißen Haus berufe. Die US-Regierungszentrale habe Hicks angewiesen, nicht mit dem Ausschuss zu kooperieren.

Das Gremium hat Hicks für den Mittwoch kommender Woche vorgeladen. Sie hatte mehrere Monate als Kommunikationsdirektorin für den Präsidenten gearbeitet und das Weiße Haus im Frühling 2018 verlassen. Inzwischen arbeitet sie für das Medienunternehmen 21st Century Fox.

Hicks war insgesamt mehr als drei Jahre für Trump tätig gewesen und hatte auch Öffentlichkeitsarbeit für sein Wahlkampfteam 2016 gemacht. Sie zählte zu den wenigen Personen, die nicht zu seiner Familie, dennoch aber zum innersten Kreis der Vertrauten gehörten. Trump hatte sie einst als eine „weitere Tochter“ bezeichnet. Ihre Beziehung zur Familie hatte sie als Model für die Modelinie von Trumps Tochter Ivanka begonnen.

Die Demokraten im US-Kongress haben diverse Personen aus Trumps Umfeld vorgeladen und von ihnen Unterlagen angefordert, um auch nach dem Abschluss der Russland-Untersuchung von Sonderermittler Robert Mueller offenen Fragen in der Affäre nachzugehen. Mueller hatte etwa zwei Jahre lang untersucht, ob das Wahlkampfteam von Trump geheime Absprachen mit Vertretern Russlands traf und ob Trump später, als er schon Präsident war, die Justizermittlungen dazu behinderte. Hintergrund der Ermittlungen war die mutmaßliche Einmischung Moskaus in den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016.

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  • dpa
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