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Humanitäre Hilfe IWF und Weltbank wollen Venezuela unterstützen

Venezuela fehlen aufgrund von Sanktionen Gelder – eine schwächelnde Weltkonjunktur verschärft den Konflikt im Land. Nun wollen IWF und Weltbank helfen.
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Weder der IWF noch die Weltbank wollen sich in den Machtkampf in Venezuela einmischen. Quelle: dpa
Internationaler Währungsfonds (IWF)

Weder der IWF noch die Weltbank wollen sich in den Machtkampf in Venezuela einmischen.

(Foto: dpa)

WashingtonDer Internationale Währungsfonds und die Weltbank wollen die humanitäre Krise in Venezuela lindern helfen. Sobald ihre Beteiligung angefordert werden sollte, stünden sie bereit, teilten die Organisationen am Donnerstag mit. IWF-Direktorin Christine sagte auf einer Pressekonferenz, der Währungsfonds habe sich bereits auf Hilfsmaßnahmen für Venezuela vorbereitet, um schnell handlungsfähig zu sein.

Angesichts der Dimension der dortigen Krise und dem Kollaps der dortigen Wirtschaft sei jedoch eine breite und lang angelegte Reaktion vieler Akteure nötig. Erst diese Woche prognostizierte der IWF, dass die venezolanische Wirtschaft in diesem Jahr um 25 Prozent schrumpfen werde - nach einem Einbruch um 18 Prozent im Vorjahr 2018.

Weltbankpräsident David Malpass erklärte ebenfalls, dass sich sein Haus auf Hilfe für Venezuela einstelle. Allerdings sei die Lage vor Ort sehr beunruhigend. Weder der IWF noch die Weltbank haben sich im Machtkampf zwischen Präsident Nicolás Maduro und dem selbst erklärten Interimsstaatschef Juan Guaidó auf eine Seite geschlagen.

In Anlehnung an seinen Mentor Hugo Chávez meidet Maduro Hilfen der internationalen Institutionen. Er wirft ihnen vielmehr vor, Empfängerländern lähmende Sparvorgaben aufzuzwingen.

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