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Hunger Uno fordert stärkeren Kampf gegen Armut

Fast eine Milliarde Menschen müssen von einem Euro pro Tag leben. Das prangert die Uno in einem neuen Bericht an. Warum es Menschen auf dem Land besonders schwer fällt, aus der Armutsspirale auszubrechen.
13.10.2015 - 17:42 Uhr
Weltweit leben noch immer fast eine Milliarde Menschen von weniger als 1,25 Dollar (knapp 1,10 Euro) pro Tag. Quelle: ap
Großmutter und Kind in Darfur

Weltweit leben noch immer fast eine Milliarde Menschen von weniger als 1,25 Dollar (knapp 1,10 Euro) pro Tag.

(Foto: ap)

Rom Angesichts anhaltend weit verbreiteter extremer Armut haben die Vereinten Nationen einen verstärkten Kampf gegen die Misere angemahnt. Insgesamt lebe in der Welt noch immer fast eine Milliarde Menschen von weniger als 1,25 Dollar (knapp 1,10 Euro) pro Tag, hieß es in einem am Dienstag von der in Rom ansässigen Uno-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) vorgelegten Lagebericht.

Die Zahl sei zwar in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich gesunken, in vielen Teilen der Welt gebe es aber weiter massive Armut und Unterernährung, bemängelte die FAO.

Zur Bekämpfung des Problems ist nach Ansicht der Uno-Organisation eine Kombination aus sozialen Hilfen und Maßnahmen zur Unterstützung landwirtschaftlicher Aktivitäten in betroffenen Regionen nötig. „Für Menschen auf dem Land, die von der Landwirtschaft abhängig sind, ist es besonders schwierig, aus der Armutsspirale auszubrechen“, erklärte die Organisation.

Den Angaben zufolge wurden in der Vergangenheit vor allem im östlichen und südlichen Asien sowie dem Pazifikraum Erfolge im Kampf gegen extreme Armut erzielt. Kaum Fortschritte gibt es demnach insbesondere in afrikanischen Staaten südlich der Sahara. Dort lebe weiterhin fast die Hälfte der Menschen in extremer Armut, schrieb die FAO.

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