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Hungerkrise in Afrika China kontert deutsche Vorwürfe

Das chinesische Außenministerium wehrt sich gegen die Kritik des Afrika-Beauftragten der Bundesregierung. Günter Nooke hatte China vorgeworfen, an der Hungerkatastrophe eine Mitschuld zu tragen.
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China bestreitet, Land in Afrika erworben zu haben. Quelle: dpa

China bestreitet, Land in Afrika erworben zu haben.

(Foto: dpa)

Peking China hat die Vorwürfe des Afrika-Beauftragten der Bundesregierung, Günter Nooke (CDU), zurückgewiesen, wonach Peking durch den Kauf von Land am Horn von Afrika zur Hungerkatastrophe in der Region beitrage. „China hatte nie Pläne, im Ausland Land zu erwerben, und hat niemals Land in Afrika gekauft“, hieß es in einer Mitteilung des Außenministeriums in Peking, die der Nachrichtenagentur AFP am Freitag vorlag. Die Vorwürfe seien „völlig unzutreffend“. Für die Dürreopfer am Horn von Afrika habe die Regierung bereits Hilfsgüter im Wert von umgerechnet zehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

In Afrika betreibt China nach eigenen Angaben zehn landwirtschaftliche Modellbetriebe. Dort arbeiteten rund tausend Experten, die den Ländern der Region das Thema Lebensmittelsicherheit näher bringen würden, erklärte das Außenministerium. Nooke hatte der „Frankfurter Rundschau“ vom Donnerstag gesagt: „Lebensmittel nur für den Export zu erzeugen, kann noch zu großen sozialen Konflikten in Afrika führen, wenn dadurch Kleinbauern der Boden und damit ihre Lebensgrundlage entzogen wird“. Die Hungerkatastrophe sei auch „menschengemacht“.

  • afp
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2 Kommentare zu "Hungerkrise in Afrika: China kontert deutsche Vorwürfe"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Schlaumeier mag ich ja besonders, rumkotzen aber nichts wissen.

  • Da hat wohl Günter Nooke (CDU) die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Sage nur peinlich Herr Nooke. Sie sind geanau so eine Plaudertasche wie Nazan Eckes und Co. In Bayern sagt man er ist ein Dampfplauderer.

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