Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Hungersnot Südkorea erwägt humanitäre Hilfe für Nordkorea

Schlechte Witterungsbedingungen und Ernten erschweren die Versorgung in Nordkorea. Südkorea könnte nun helfen, die Hungersnot einzudämmen.
Kommentieren
Südkorea erwägt humanitäre Hilfe für Nordkorea Quelle: dpa
Nordkorea

Die Ernte ist aufgrund der trockenen Bedingungen schlecht ausgefallen.

(Foto: dpa)

Seoul Die südkoreanische Regierung erwägt die Wiederaufnahme von humanitärer Hilfe für das abgeschottete Nachbarland Nordkorea. Die jüngsten Berichte internationaler Organisationen über die Versorgungsprobleme in Nordkorea seien mit großer Sorge aufgenommen worden, teilte das Vereinigungsministerium in Seoul am Mittwoch mit.

Es werde „überprüft“, wie die Hilfe für Nordkorea aussehen könnte, sagte eine Sprecherin. Konkrete Pläne gebe es bisher aber noch nicht. Zuletzt habe Südkorea auf Regierungsebene 2007 über das Welternährungsprogramm (WFP) Hilfe für Nordkorea geleistet.

Ungeachtet der festgefahrenen Verhandlungen mit der kommunistischen Führung in Pjöngjang über ihr Atomwaffenprogramm hatte US-Präsident Donald Trump erst am Dienstag dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In seine Unterstützung bei humanitärer Hilfe für Nordkorea zugesagt. „Trump sagte, die humanitäre Nahrungsmittelversorgung für die Nordkoreaner wäre eine positive Aktion zur richtigen Zeit“, hieß es in einer Mitteilung des Präsidialamts in Seoul nach einem Telefongespräch Moons mit Trump am späten Dienstagabend.

Hintergrund für die Erwägungen ist eine UN-Untersuchung, wonach in Nordkorea mindestens zehn Millionen Menschen Hunger droht. Anfang April hatte das WFP erklärt, dass die jüngste Ernte nach Dürren, Hitzewellen und Überschwemmungen so schlecht ausgefallen sei wie seit zehn Jahren nicht mehr. Das WFP hatte die Lage vor Ort zusammen mit der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO untersucht.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Hungersnot - Südkorea erwägt humanitäre Hilfe für Nordkorea

0 Kommentare zu "Hungersnot: Südkorea erwägt humanitäre Hilfe für Nordkorea"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote