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Hymne für Kim Jong-un Nordkorea singt sich „dem Endsieg entgegen“

Nordkorea widmet dem jungen Führer Kim Jong-un eine Hymne mit martialischem Unterton. Aber lassen sich die Untertanen wirklich so abspeisen? Klar ist: Das Regime tut alles, um den Personenkult um Kim neu aufzubauen.
02.07.2012 - 13:19 Uhr 2 Kommentare
Nordkoreas Medien quellen mit Meldungen über Kim-Jong un geradezu über. Quelle: AFP

Nordkoreas Medien quellen mit Meldungen über Kim-Jong un geradezu über.

(Foto: AFP)

Tokio Wir leben im Digitalzeitalter. Aber Hymnen sind noch immer ein beliebtes Werbemittel. Der europäische Fußballbund versuchte mit dem Lied der deutschen Sängerin Oceana, bei der Europameisterschaft die Menschen auf den Rängen mitzureißen. Nordkorea versucht dies nun mit seinem ganzen Volk. Glaubt man der nordkoreanischen Nachrichtenagentur (KCNA), dann erobert die frisch komponierte Hymne „Dem Endsieg entgegen“ auf den neuen Führer Kim Jong-un gerade die Massen.

Das Lied spiegele den Zeitgeist und das Stehvermögen Nordkoreas wider, verspricht die offizielle Propaganda. Es besinge ein Land, das unter der Anleitung des geehrten respektierten Kim Jong-un den Aufbau einer blühenden sozialistischen Nation beschleunigt.

„Das Lied härtet den Willen des koreanischen Militärs und Volkes, mit höchstem nationalen Stolz alles für den Wohlstand des Landes hinzugeben“, erklärt die Nachrichtenagentur das Motiv des Liedes. Und sie definiert sogar die Belohnung des Vielmillionenfachen Bemühens: Eine blühende sozialistische Nation bedeute, so die KCNA, „eine Einheit wie ein Geist und unbesiegbare militärische Stärke plus die industrielle Revolution im neuen Jahrhundert.“

Ob sich Kims Untertanen nach all den wirtschaftlich schwierigen und für viele hungrigen Jahren sich noch mit nationalem Stolz und militärischer Stärke abspeisen lassen, kann nicht beantwortet werden. Zu abgeschlossen ist das Regime. Klar ist jedoch, dass das Regime die Notwendigkeit verspürt, den Personenkult um den erst 28-jährigen Führer im Geschwindschritt aufzubauen.

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    Als er Anfang des Jahres de facto die Macht übernahm, war er für sein Volk nicht nur ein Unbekannter. Er musste auch als Greenhorn erscheinen, da er aufgrund seines Alters nicht die Erfahrungen und Erfolge seines Großvaters Kim Il-sung, der als „ewiger Präsident“ verehrt wird, und seines im Dezember 2011 verstorbenen Vaters Kim Jong-il vorweisen konnte.

    Masse statt Klasse
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    2 Kommentare zu "Hymne für Kim Jong-un: Nordkorea singt sich „dem Endsieg entgegen“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Regime, Militär, Personenkult, Zeltstädte, 40 Millionen Menschen auf Essensmarken - ja, so kennen wir die USA.



    • Wo bitte ist der Link zu dieser Hymne? Ich lese etwas von Digitalzeitalter und komischerweise muss man außerhalb von Blog sich die Informationen immer selbst zusammensuchen. MAAAAAANNNNN

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