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Hyperschall-Rakete Neue russische Rakete soll 27-mal so schnell sein wie der Schall

Bei der Geschwindigkeit dieser Rakete könne sie nicht mehr von Abwehrsystemen abgefangen werden, erklärte der russische Vizeregierungschef Borissow.
Update: 27.12.2018 - 17:43 Uhr 1 Kommentar
Bei dem Testflug vom Ural zu einem Testgelände in Kamtschatka legte die Hyperschall-Rakete eine Strecke von 6.000 Kilometern zurück. Quelle: dpa
Test Hyperschall-Rakete in Russland

Bei dem Testflug vom Ural zu einem Testgelände in Kamtschatka legte die Hyperschall-Rakete eine Strecke von 6.000 Kilometern zurück.

(Foto: dpa)

Moskau Russlands neue Hyperschall-Rakete ist schneller als zunächst gedacht. Die Rakete sei 27-mal so schnell wie der Schall, sagte der Vizeregierungschef Juri Borissow am Donnerstag im russischen Staatsfernsehen laut Medienberichten. Das wären etwa 30.000 Stundenkilometer. Bei diesen Geschwindigkeiten könne sie nicht von Abwehrsystemen abgefangen werden, erklärte Borissow. „Es ist extrem schwierig, die Rakete zu orten, geschweige denn abzuschießen.“

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte nach dem Testflug am Mittwoch noch davon gesprochen, die Interkontinentalrakete könne mit 20-facher Schallgeschwindigkeit in der Atmosphäre fliegen. Für das Militär sei die neue Rakete ein „wichtiger Erfolg“, der nicht nur von nationaler Bedeutung sei, so Putin.

Die Rakete „Avantgarde“ solle im nächsten Jahr in Dienst gestellt werden, kündigte der Kremlchef in Moskau an. „Russland hat eine neue Art strategischer Waffe.“ Damit werde die Sicherheit seines Landes in den kommenden Jahrzehnten gewährleistet, betonte Putin.

Bei dem Testflug vom Ural zu einem Testgelände in Kamtschatka legte die neue Hyperschall-Rakete eine Strecke von 6.000 Kilometern zurück. Das ist etwa die Entfernung zwischen Berlin und New York.

Der Kremlchef hatte bereits im Frühjahr zwei Wochen vor der Präsidentenwahl eine Serie neuer Atomwaffen präsentiert und damit international Besorgnis ausgelöst.

  • dpa
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