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IAEA Iran gewährt Atombehörde mehr Informationen

Seit Jahren fordert die Internationale Atomenergiebehörde IEAE vom Iran Informationen über das Atomprogramm. Nun haben sich die beiden Parteien offenbar auf „sieben praktische Maßnahmen“ verständigt.
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IAEA-Chef Yukiya Amano: Hoffnung auf ein Abkommen. Quelle: ap

IAEA-Chef Yukiya Amano: Hoffnung auf ein Abkommen.

(Foto: ap)

Wien Der Iran will der Internationalen Atomenergiebehörde einen Teil der seit Jahren eingeforderten Informationen über sein Atomprogramm zukommen lassen. Beide Seiten hätten sich bei Verhandlungen in Teheran am Wochenende in diesem Zusammenhang auf „sieben praktische Maßnahmen“ verständigt, die ab dem 15. Mai umgesetzt werden, hieß es in einer Erklärung der IAEA am Sonntag.

Die Gespräche sind unabhängig von denen des Iran mit den fünf UN-Vetomächten und Deutschland über sein Atomprogramm. Konkret geht es um eine seit sechs Jahren feststeckende Untersuchung darüber, ob der Iran unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms an Nuklearwaffen arbeitet. Die IAEA hofft, dass sie nach der Einigung auf ein erstes vorübergehendes Atomabkommen über die Begrenzung der iranischen Atomaktivitäten auch in diesem Punkt vorankommen kann.

Ein erster Schritt dahin ist nach Ansicht von Beobachtern mit der Übereinkunft vom Wochenende getan. Der Iran sei bereit „Informationen und Erklärungen“ zu Experimenten für einen speziellen Detonator preiszugeben, der nach Einschätzung der IAEA verwendet werden könnte, um eine Atomexplosion auszulösen.

Die IAEA hatte die Arbeit an dem Detonator vor drei Jahren in einer Liste von Aktivitäten aufgeführt, die auf ein mögliches geheimes Atomwaffenprogramm Teherans hindeuteten. In der Erklärung vom Sonntag teilte die Atomenergiebehörde mit, dass der Iran neben den Informationen über das Gerät auch Details über seine mittlerweile eingestellten Experimente zur Urananreicherung mit Lasertechnologie weitergeben wolle.

  • ap
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