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Im Auftrag der Regierung? Russische Hacker nahmen 200 Journalisten ins Visier

Offenbar haben russische Hacker neben Politikern und Geheimdienstmitarbeitern auch Journalisten ins Visier genommen. Der US-Geheimdienst wirft der Gruppe zudem vor, im Auftrag der russischen Regierung gehandelt zu haben.
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Neben Politikern und Geheimdienstmitarbeitern gerieten offenbar auch Journalisten ins Visier der russischen Hacker. Quelle: dpa
Hackerangriffe auf Journalisten

Neben Politikern und Geheimdienstmitarbeitern gerieten offenbar auch Journalisten ins Visier der russischen Hacker.

(Foto: dpa)

ParisRussische Hacker haben nach Informationen der Nachrichtenagentur AP internationale Journalisten ebenso ins Visier genommen wie US-Politiker und Geheimdienstmitarbeiter. Den AP-Recherchen zufolge versuchte die Hackergruppe Fancy Bear, in die Posteingänge der E-Mail-Konten von mindestens 200 Reportern, Verlegern und Bloggern einzudringen. Es handelt sich um einen Zeitraum von Mitte 2014 bis vor wenigen Monaten.

Die AP hat im Rahmen ihrer Recherche Daten der Cybersicherheitsfirma Secureworks analysiert und mehr als 40 Journalisten interviewt. Dass es sich demnach um Vertreter von Medien handelt, die regelmäßig den Zorn des Kremls auf sich ziehen, stützt die Schlussfolgerung der US-Geheimdienste, dass Fancy Bear bei seiner Einmischung in die US-Präsidentenwahl im Auftrag der russischen Regierung gehandelt hat. Die Regierung in Moskau hat das abgestritten.

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