Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

IMD World Competitiveness Ranking Deutschland fällt in Wettbewerbsranking auf Platz 17

Im internationalen Vergleich rutscht Deutschland in puncto Wettbewerbsfähigkeit ab. In den Top Ten finden sich gleich fünf europäische Staaten.
Kommentieren
Der südostasiatische Stadtstaat hat Platz 1 des Ranking eingenommen. Quelle: dpa
Containerhafen in Singapur

Der südostasiatische Stadtstaat hat Platz 1 des Ranking eingenommen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Wie wettbewerbsfähig sind die führenden Volkswirtschaften der Welt? Diese Frage beantworte die private Business School IMD aus dem schweizerischen Lausanne jährlich mit einer Studie. Im diesjährigen IMD World Competitiveness Ranking macht Deutschland jedoch keine gute Figur. Während die Bundesrepublik im vergangenen Jahr immerhin noch den 15. Platz erreichen konnte, landete sie in diesem Jahr nur auf Rang 17.

An der Spitze der Aufstellung landet Singapur. Der Stadtstaat lag im vergangenen Jahr noch auf dem dritten Platz und hat diese Position nun an die USA abgegeben, die das Ranking 2018 noch anführten. Der zweite Platz geht unverändert an die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong.

Die Grundlage für das 63 Länder umfassende Ranking bilden 235 Indikatoren. Dazu gehören unter anderem Faktoren wie die Arbeitslosigkeit, Staatsausgaben für Gesundheit und Bildung und oder das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Zudem fließen die Ergebnisse einer Führungskräfteumfrage zu Themen wie sozialer Zusammenhalt, Globalisierung und Korruption ein.

Die Top-Position für Singapur erklärt die Business School mit der der fortschrittlichen technologischen Infrastruktur, der guten Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte, wirtschaftsfreundlichen Einwanderungsgesetzen und effizienten Möglichkeiten zur Unternehmensgründung.

Dass sich Hongkong auf Platz zwei behaupten konnte, machen die Studienautoren an günstigen steuerlichen und unternehmenspolitischen Rahmenbedingungen sowie einem guten Zugang zu Unternehmensfinanzierungen fest.

Land Position 2019Position 2018
1Singapur3
2Honkong2
3USA1
4Schweiz5
5Vereinigte Arabische Emirate7
6Niederlande4
7Irland12
8Dänemark6
9Schweden9
10Katar14

Dem Ranking zufolge hat sich der vertrauensfördernde Effekt von Donald Trumps steuerlichen Maßnahmen wieder abgeschwächt. Die Wettbewerbsfähigkeit der größten Volkswirtschaft der Erde leidet unter gestiegenen Kraftstoffpreisen, einem Exportrückgang bei Hochtechnologie und Schwankungen des Dollarkurses.

Das Schlusslicht bildet erneut Venezuela. Das Land leidet seit längerem unter hoher Inflation, einer schwachen Konjunktur und einem schwierigen Zugang zu Krediten.

Mehr: Die deutsche Wirtschaft befindet sich nach wie vor in guter Verfassung. Lesen Sie hier, warum die Unternehmen trotzdem pessimistischer in die Zukunft blicken.

Startseite

Mehr zu: IMD World Competitiveness Ranking - Deutschland fällt in Wettbewerbsranking auf Platz 17

0 Kommentare zu "IMD World Competitiveness Ranking: Deutschland fällt in Wettbewerbsranking auf Platz 17"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote