Importverbot Obst und Gemüse in Russland immer teurer

Obst und Gemüse sind in Russland binnen kürzester Zeit deutlich teurer geworden. Dafür sorgen Importverbote und der Rubelverfall. Besonders stark ist der Anstieg bei Kohl, Zwiebeln und Karotten.
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Die Preise für Obst und Gemüse steigen in Russland stark an. Quelle: ap
Obsthändler in Moskau

Die Preise für Obst und Gemüse steigen in Russland stark an.

(Foto: ap)

MoskauAngesichts des Importverbots für westliche Lebensmittel und des Rubelverfalls sind in Russland Obst und Gemüse binnen kürzester Zeit deutlich teurer geworden. Ihre Preise stiegen im Januar verglichen mit dem Vormonat Dezember um 22 Prozent und waren etwa 41 Prozent höher als im Januar 2014, wie am Mittwoch aus einem Bericht des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung hervorging. Der „beispiellose Preisanstieg“ resultiere aus dem gesunkenen Angebot an importierten Waren. Dieses habe sich verglichen mit dem Vorjahr fast halbiert, während die Menge der angebotenen russischen Waren gleich geblieben sei.

Kohl, Zwiebeln und Karotten verteuerten sich demnach im Januar gar um 27, 9 Prozent. Für Kartoffeln müssen die russischen Verbraucher 17,4 Prozent mehr bezahlen als noch im Dezember. Der Preis für Zucker stieg im Januar um 19,1 Prozent und war damit mehr als 68 Prozent teurer als noch vor einem Jahr.

Durch den Verfall der russischen Währung und das Einfuhrverbot gegen westliche Lebensmittel waren die Preise für Nahrungsmittel in Russland im vergangenen Jahr um durchschnittlich 15 Prozent gestiegen. Auch in diesem Jahr hält der Preisauftrieb weiter an. Die Behörden gehen deshalb gegen Lebensmittelhändler vor, die missbräuchlich Preise in astronomische Höhen schrauben. Die Regierung drohte bereits damit, selbst Mechanismen zur Preisfestsetzung vorzuschreiben, sollte der Auftrieb anhalten.

  • afp
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  • Kohl, Zwiebeln, Karotten und Kartoffeln sind ja nicht gerade exotisch. Wieso kriegen die das in dem Riesenland nicht gebacken, selbst genug davon anzubauen?

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