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Imran Khan Pakistans Bürger wollen früheren Nationalhelden zum Rücktritt zwingen

Die Lage in Pakistan ist äußerst angespannt. Zehntausende Demonstranten fordern den Rücktritt des Ministerpräsidenten – doch der lehnt das ab.
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Pakistan: Präsident besucht Krisenregion Kaschmir Quelle: AFP
Imran Khan

Der pakistanische Regierungschef steht aufgrund seiner Wirtschaftspolitik in der Kritik.

(Foto: AFP)

Bangkok Pakistans einstiger Nationalheld Imran Khan bringt derzeit die Massen gegen sich auf: Mehr als 100.000 Menschen demonstrierten am Wochenende in der Hauptstadt Islamabad gegen den Ex-Cricket-Star, der seit einem Jahr an der Regierungsspitze des rund 200 Millionen Einwohner zählenden Landes steht. Seine Gegner forderten ihn gar zum Rücktritt bis Sonntagabend auf. Das Ultimatum ließ der 66-jährige Premierminister verstreichen.

Nun droht die Opposition damit, ihren Kampf gegen die Regierung auf eine neue Stufe zu heben. Angeführt werden die Antiregierungsproteste von dem radikalen konservativen Kleriker Maulana Fazlur Rehman. Was die Demonstranten eint, ist ihre Wut auf die Wirtschaftspolitik von Khans Regierung.

Seit seinem Amtsantritt Mitte 2018 hat sich Pakistans Wirtschaftskrise weiter verschlimmert. Die Inflationsrate liegt im zweistelligen Bereich. Besonders die armen Bevölkerungsteile und die Mittelschicht leiden unter stark steigenden Lebenshaltungskosten. Gleichzeitig droht das Wachstum zum Erliegen zu kommen.

Die Zuwächse sollen Prognosen zufolge von fast sechs Prozent 2019 auf knapp zweieinhalb Prozent 2020 sinken. Ein Hauptgrund dafür ist das massive Sparprogramm, das der Internationale Währungsfonds (IWF) dem Land verordnet hat. Von seinem Versprechen, einen islamischen Wohlfahrtsstaat zu schaffen, ist Khan damit weit entfernt.

Mehr: Pakistan und Indien befindet sich im Konflikt um die Region Kashmir. Imran Khan besucht die Region – und warnt vor Konsequenzen.

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