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Indien und Pakistan Trump bietet Vermittlung im Kaschmir-Konflikt an

Beim Besuch des pakistanischen Premierministers in Washington bietet sich der US-Präsident als Vermittler in einem seit Jahren schwelenden Konflikt an.
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Der US-Präsident bot sich beim Besuch des pakistanischen Premierministers in Washington als Vermittler im Kaschmir-Konflikt an. Quelle: AFP
Donald Trump und Imran Khan

Der US-Präsident bot sich beim Besuch des pakistanischen Premierministers in Washington als Vermittler im Kaschmir-Konflikt an.

(Foto: AFP)

Washington US-Präsident Donald Trump hat angeboten, im Kaschmir-Konflikt zwischen Indien und Pakistan zu vermitteln. Wenn er helfen könne, wolle er gern Vermittler sein, sagte Trump am Montag bei einem Treffen mit dem pakistanischen Premierminister Imran Khan in Washington. Khan hatte zuvor erklärt, er wolle Trump um Hilfe bitten. Nur der mächtigste Staat der Welt könne die beiden Länder zusammenbringen, sagte er.

Trump sagte, der indische Premierminister Narendra Modi habe ihn ebenfalls gefragt, ob er in dem Konflikt vermitteln könne. Das indische Außenministerium dementierte dies allerdings wenig später. Es sei die Haltung der Regierung, dass alle offenen Fragen mit Pakistan nur bilateral diskutiert werden könnten, schrieb Ministeriumssprecher Raveesh Kumar auf Twitter.

Seitdem das frühere Britisch-Indien im Jahr 1947 unabhängig und in Indien und Pakistan geteilt wurde, streiten die beiden Länder um die Herrschaft über das Himalaya-Gebiet Kaschmir. Beide beherrschen jeweils einen Teil; ein weiterer Teil Kaschmirs gehört zu China.

Immer wieder kommt es im indischen Teil zu Gewalt zwischen Sicherheitskräften und Separatisten, die eine Abspaltung des überwiegend muslimischen Kaschmirs vom mehrheitlich hinduistischen Indien wollen. Indien wirft Pakistan vor, islamistische Kämpfer im indischen Teil zu unterstützen. Islamabad bestreitet dies.

Trump erklärte am Montag, er habe sehr viel über Kaschmir gehört. „Es ist so ein schöner Name. Es soll ein so schöner Teil der Welt sein. Aber im Moment gibt es dort überall nur Bomben.“

Mehr: Trumps Schwiegersohn Jared Kushner will im Nahen Osten für einen umstrittenen Palästinenser-Plan werben

  • dpa
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